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Volatile Digitalwährung : Bitcoin fällt nach Rekordjagd deutlich zurück

  • Aktualisiert am

Der Preis der Digitalwährung Bitcoin ist sehr volatil. Bild: Reuters

Die Achterbahnfahrt geht weiter: Digitalwährung hat zum Wochenstart deutlich an Wert verloren. Nach einem Preis von am Freitag in der Spitze 42.000 Euro ist es am Montag um bis zu ein Fünftel abwärts gegangen.

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          Die Digitalwährung Bitcoin hat zum Wochenstart deutlich an Boden verloren. Der Kurs der ältesten und bekannteste Kryptowährung sackte in der Nacht auf Montag auf der Handelsplattform Bitstamp bis auf 33.447 Dollar ab und baute damit die Verluste vom Wochenende aus.

          Am Freitag hatte der Bitcoin nach einer wilden Rekordjagd in den vergangenen Wochen noch bis zu 42.000 Dollar gekostet, büßte aber bis Sonntagabend wieder rund 4000 Dollar ein. Diese Talfahrt setzte sich am Montag fort. Zuletzt lag der Bitcoin-Kurs mit rund 35.500 Dollar rund sieben Prozent unter dem Schlussniveau vom Sonntag.

          Der Schwächeanfall verdeutliche abermals die hohe Schwankungsanfälligkeit der Kryptowährung, sagte Bitcoin-Experte Tilo Emden: „In Anbetracht der fulminanten Kurshöhen sollten Gewinnmitnahmen im größeren Stil aber nicht überraschen. Bullen und Bären geben sich derzeit die Klinke in die Hand und sorgen für entsprechend hohe Volatilität, welche nach wie vor nichts für schwache Nerven ist.“

          Jahresplus dennoch 300 Prozent

          Trotz der heftigen Turbulenzen bleibt der Aufwärtstrend seiner Einschätzung nach aber in Takt. „Zuletzt wurden Kursrücksetzer als vermeintlich günstige Gelegenheit zum Wiedereinstieg in den Markt wahrgenommen“, sagte Emden. Der jüngste Höhenflug des Bitcoin sucht dennoch seinesgleichen. Allein seit Mitte Dezember, also in gerade mal gut drei Wochen, hat sich der Kurs trotz des jüngsten Rücksetzers fast verdoppelt.

          Auf Jahressicht beläuft sich das Plus auf mehr als 300 Prozent. Derart drastische Kurssteigerungen hat derzeit so gut wie keine andere Anlageform zu bieten. Kritiker warnen jedoch vor Übertreibungen und einer Blase, da derart extreme Kursanstiege selten nachhaltig seien.

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