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Digitalisierte Vermögenswerte : Deutsche Börse steigt in das Geschäft mit Token ein

Künftig über Token erhältlich? Renoirs „Sentier dans le bois“, gerade bei Christie`s versteigert für 12.7 Millionen Pfund. Bild: EPA

Der Hype um Bitcoin ist vorbei. Nun versucht die Börse, dem Markt einen seriöseren Anstrich zu geben – zunächst in der Schweiz, aber auch die deutsche Regulierung bewegt sich.

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          Können wir künftig selbst mit wenig Geld Anteilseigner an einem Renoir werden? Theodor Weimer hat als Vorstandsvorsitzender der Deutschen Börse auf der Jahreseröffnung seines Unternehmens im Februar Zukunftsvisionen der Tokenisierung beschrieben.Vier Wochen später liefert sein Unternehmen Fakten. Es geht eine Kooperation mit dem Schweizer Telekommunikationskonzern Swisscom und dem in der Schweiz und Singapur ansässigen Fintech Sygnum ein.

          Daniel Mohr

          Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Woche.

          Hendrik Wieduwilt

          Redakteur der Wirtschaft in Berlin, zuständig für „Recht und Steuern“.

          Wenn die Visionen von Börsenchef Weimer eines Tages Realität werden und neue, digitale Formen von Vermögenswerten entstehen, will die Börse als Finanzmarkt-Infrastrukturanbieter weiter eine wichtige Rolle spielen. Die Kooperationspartner wollen gemeinsam eine vertrauenswürdige Infrastruktur schaffen, an der digitale Vermögenswerte emittiert, gehandelt, bezahlt und verwahrt werden können. „Die Hype-Phase muss ein Ende haben“, sagt Mathias Imbach, einer der vier Gründer von Sygnum und spielt damit auf die heftigen Kursschwankungen von Digitalwährungen wie Bitcoin an.

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