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Die Vermögensfrage : Alternativen zum klassischen Mischfonds

  • -Aktualisiert am

Belohnt fürs höhere Risiko: Zuletzt war die Aktie die bessere Variante im Vergleich zur Anleihe. Bild: dapd

Viele konservative Anleger finden über Mischfonds zur Anlage in Wertpapieren. Aber in Zeiten niedriger oder steigender Zinsen haben sie Schwächen.

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          Wer in den vergangenen acht Jahren einer allseits positiven Börsenentwicklung dem Ratschlag vieler Anlageberater folgte, Termingelder und Sparanlagen in Aktien- oder Aktienfondsanlagen umzuschichten, konnte ordentliche Gewinne einstreichen. Selbst mit der einfachsten Anlagestrategie, 50 Prozent des Geldes in Aktien und 50 Prozent in Anleihen anzulegen, konnte man nichts falsch machen. Das funktionierte sogar über gut drei Jahrzehnte. Mit der Mischung aus Aktien und Anleihen gelang es – je nach Mischungsverhältnis – das Risiko eines Wertpapierdepots zu steuern.

          Gingen die Aktienmärkte in eine Korrektur, so konnte mit Anleihen Geld verdient werden. Tendenziell sinkende Zinsen bescherten den Anleihen dann Kursgewinne. Zogen sich Anleger aus den Aktienmärkten zurück, um temporär in Anleihen umzuschichten, so führte die erhöhte Nachfrage oft zu zusätzlichen Kursgewinnen. Während der Finanzkrise verlor beispielsweise der Dax in der Spitze knapp 55 Prozent an Wert. Deutsche Bundesanleihen – gemessen am Index Rex P – legten im gleichen Zeitraum in der Spitze um knapp 16 Prozent zu. Ein konservativer Anleger mit einem Depot, das zu 70 Prozent aus Anleihen und 30 Prozent aus Aktien bestand, verlor in der Spitze nur gut 5 Prozent seines Depotwertes.

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