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Rohstoffmärkte : Die Nachfrage nach Gold steigt

In Großbritannien gab es im ersten Quartal viel Interesse an Gold. Aber auch Notenbanken in aller Welt kauften auffällig viel von dem Edelmetall. Warum kommt der Goldpreis trotzdem kaum vom Fleck?

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          Die Nachfrage nach Gold in aller Welt ist in den ersten drei Monaten dieses Jahres um rund sieben Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Das geht aus Zahlen der Lobbyorganisation World Gold Council (WGC) hervor. Sie betrug demnach 1053 Tonnen, nach 984 Tonnen im selben Zeitraum des Vorjahres. Treiber seien dabei die Goldkäufe der Notenbanken in aller Welt gewesen und Zuflüsse in börsengehandelte Indexfonds, kurz ETF. Die Zentralbanken hätten allein in diesem Quartal 145,5 Tonnen Gold gekauft, das sei der größte Anstieg der Notenbankvorräte in einem ersten Quartal seit 2013 gewesen.

          Christian Siedenbiedel

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Betrachte man die vergangenen vier Quartale zusammen, so hätten die Goldkäufe der Notenbanken mit 715,7 Tonnen den höchsten Stand seit Beginn dieser Statistik erreicht. Größter Käufer war wieder Russland mit 55,3 Tonnen im ersten Quartal, China kaufte netto 33 Tonnen, die Türkei 40,1 Tonnen. Aber auch kleinere Staaten wie Ecuador stockten ihre Goldvorräte auf.

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