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Misserfolg : Deutsche Börse stellt Coinbase-Handel ein

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Ein guter Grund zum Feiern für diesen Mitarbeiter: Coinbase-Schriftzug am Times Square in New York zum Börsendebüt Bild: AP

Erst in der vorigen Woche hatte die Handelsplattform für Kryptowährungen ein fulminantes Börsendebüt an der Wall Street gegeben. Hierzulande sorgt ein technischer Fehler für das vorzeitige Handelsende. War es das?

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          Der Börsenhype um Coinbase, eine Handelsplattform für Kryptowährungen wie Bitcoin, hat an der Frankfurter Börse ein vorzeitiges Ende gefunden. Der Handel mit den Aktien werde auf Xetra und an der Frankfurter Wertpapierbörse per Freitag eingestellt, teilte die Deutsche Börse am Mittwoch mit. Der Grund sei technischer Natur – ein spezieller Code für die Titel sei falsch angegeben worden. Damit der Handel wieder aufgenommen werde könne, müsse Coinbase einen neuen Code beantragen, fügte eine Sprecherin hinzu.

          Die Coinbase-Aktien hatten in der vergangenen Woche ein furioses Börsendebüt an der Technologiebörse Nasdaq hingelegt. Der größte Handelsplatz für Kryptowährungen in den Vereinigten Staaten ist derzeit knapp 63 Milliarden Dollar schwer. Seit dem Börsengang wurden an der Frankfurter Börse und auf Xetra nach Angaben der Deutschen Börse Coinbase-Aktien im Wert von knapp 100 Millionen Euro gehandelt.

          Für jedes Wertpapier muss ein sogenannter LEI-Code – ein individueller 20-stelliger Code mit Stammdaten – vorliegen, der zur Identifizierung des Unternehmens dient und Voraussetzung ist für den Handel in Europa. Bei der Handelsaufnahme von Coinbase sei ein LEI-Code für eine Coinbase-Einheit verwendet worden, der nicht der Gesellschaft zuzuordnen sei, die in der vergangenen Woche an der Börse eingeführt wurde, erklärte die Sprecherin. Der einzige Weg, um Coinbase wieder in den Handel aufnehmen zu können, sei die Beantragung einer LEI durch den Emittenten.

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