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Umstrittenene Aktiengeschäfte : Deutsche Bank zahlt Millionen wegen Cum-Ex-Geschäfte

Die Deutsche Bank muss wegen umstrittener Aktiendeals Bußgeld zahlen. Bild: dpa

Gegen eine Zahlung in Millionenhöhe hat die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt eine Ermittlung gegen die Deutsche Bank wegen sogenannter Cum-Ex-Geschäfte beigelegt.

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          Gegen eine Zahlung von 4 Millionen Euro hat die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt eine Ermittlung gegen die Deutsche Bank wegen sogenannter Cum-Ex-Geschäfte beigelegt. Solche umstrittenen Aktiengeschäfte rund um den Dividendenstichtag haben den Fiskus um viele Milliarden Euro gebracht. Die Deutsche Bank hat sie nach heutigem Kenntnisstand nicht aktiv betrieben. Im vorliegenden Fall ging es um Kunden und ehemalige Mitarbeiter der Bank, denen sie als Depotbank Steuerbescheinigungen für Aktiengeschäfte ausgestellt hatte. Mit diesen Bescheinigungen wollten die Beschuldigten sich nach früheren Angaben rund 40 Millionen Euro unrechtmäßig zurückerstatten lassen.

          Tim  Kanning

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Die Finanzbehörden hatten die Auszahlung damals aber verweigert. Die Generalstaatsanwaltschaft bestätigte am Mittwoch den Eingang der 4 Millionen Euro, ohne den Namen des Instituts zu nennen. Mit dieser Vermögensabschöpfung sei der „Ordnungswidrigkeitenteil“ des Verfahrens abgeschlossen. Die Ermittlungen gegen drei Beschuldigte liefen aber weiter. Die Deutsche Bank wollte den Vorgang nicht kommentieren.

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