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Fusionsgespräche : Deutsche Bank spricht mit UBS über Fusion der Vermögensverwaltung

  • Aktualisiert am

Das Hauptgebäude der Deutschen Bank in Frankfurt mit DWS-Plakat. Bild: EPA

Einem Pressebericht zufolge verhandelt der Chef der Deutsche Bank-Fondstochter DWS, Asoka Wöhrmann, mit der Schweizer UBS über eine Fusion der beiden Asset-Management-Sparten.

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          Die Deutsche Bank prüft einem Pressebericht zufolge inmitten der Fusions-Gespräche mit der Commerzbank einen Zusammenschluss ihrer Vermögensverwaltung DWS mit der entsprechenden Sparte der schweizerischen UBS.

          Es fänden "ernsthafte Gespräche zwischen den Schweizern und der Deutschen Bank statt“, berichtet die „Financial Times" online mit Berufung auf Insider. Diese Diskussionen würden schon einige Monate laufen. Es sei nicht sicher, ob eine Transaktion zustande käme, hieß es weiter. Als eine Möglichkeit gelte dabei, die UBS-Fondstochter mit DWS zu verschmelzen.

          Das „Handelsblatt“ berichtet derweil, dass die DWS bei dem Projekt, das unter dem Codenamen „Pacific“ laufe, einen Zusammenschluss anstrebe, bei dem die UBS ihr verwaltetes Vermögen in die Fondstochter der Deutschen Bank einbringe und im Gegenzug Aktien erhalte. Dies würde dann zwar als Folge haben, dass die Deutsche Bank die Aktienmehrheit an der DWS verlieren würde, der Anteil würde aber bei über 40 Prozent verbleiben, so die Zeitung weiter und beruft sich hierbei auf Finanzkreise.

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