https://www.faz.net/-gv6-9m94g

Fusionsgespräche : Deutsche Bank spricht mit UBS über Fusion der Vermögensverwaltung

  • Aktualisiert am

Das Hauptgebäude der Deutschen Bank in Frankfurt mit DWS-Plakat. Bild: EPA

Einem Pressebericht zufolge verhandelt der Chef der Deutsche Bank-Fondstochter DWS, Asoka Wöhrmann, mit der Schweizer UBS über eine Fusion der beiden Asset-Management-Sparten.

          Die Deutsche Bank prüft einem Pressebericht zufolge inmitten der Fusions-Gespräche mit der Commerzbank einen Zusammenschluss ihrer Vermögensverwaltung DWS mit der entsprechenden Sparte der schweizerischen UBS.

          Es fänden "ernsthafte Gespräche zwischen den Schweizern und der Deutschen Bank statt“, berichtet die „Financial Times" online mit Berufung auf Insider. Diese Diskussionen würden schon einige Monate laufen. Es sei nicht sicher, ob eine Transaktion zustande käme, hieß es weiter. Als eine Möglichkeit gelte dabei, die UBS-Fondstochter mit DWS zu verschmelzen.

          Das „Handelsblatt“ berichtet derweil, dass die DWS bei dem Projekt, das unter dem Codenamen „Pacific“ laufe, einen Zusammenschluss anstrebe, bei dem die UBS ihr verwaltetes Vermögen in die Fondstochter der Deutschen Bank einbringe und im Gegenzug Aktien erhalte. Dies würde dann zwar als Folge haben, dass die Deutsche Bank die Aktienmehrheit an der DWS verlieren würde, der Anteil würde aber bei über 40 Prozent verbleiben, so die Zeitung weiter und beruft sich hierbei auf Finanzkreise.

          Weitere Themen

          Die größten Börsengänge Video-Seite öffnen

          Das sind die Top 10 : Die größten Börsengänge

          Uber wird bei seinem Börsengang etwas mehr als acht Milliarden Dollar erlösen – und kommt damit nicht unter die Top 10 der größten Börsengänge. Die ersten vier Plätze belegen Konzerne aus China; aus Deutschland ist ein Unternehmen dabei.

          Topmeldungen

          Österreichs Regierung am Ende : Pech für die Wirtschaft

          Das Aus der schwarz-blauen Regierung ist folgerichtig. Doch wirtschaftlich hat das Bündnis mehr hinbekommen als die Vorgängerregierung. Hoffentlich fällt das Land nicht zurück in Stillstand.
          Die 45. Internationale Waffen-Sammlerbörse im März in Luzern

          Mit rund 64 Prozent : Schweizer stimmen für schärferes Waffenrecht

          Die Eidgenossen haben sich den Verbleib im Schengen-Raum gesichert: Eine Mehrheit sprach sich für die Übernahme der verschärften Waffenrichtlinie der EU aus. Bei einer Ablehnung wäre die Mitgliedschaft automatisch nach sechs Monaten erloschen.
          Werner Bahlsen

          Bahlsen gibt Fehler zu : „Es muss alles auf den Tisch“

          Der Bahlsen-Verwaltungsratsvorsitzende kündigt an, dass die Geschichte des Unternehmens fundiert aufgearbeitet werden soll. Was seine Tochter gesagt habe, sei falsch.

          Wie weiter mit dem Brexit? : Das britische System liegt in Trümmern

          Womöglich kann das britische Parlament einen „No Deal“ nach der Europawahl nicht mehr verhindern. Dann müsste die EU sich auch an die eigene Nase fassen – sie hat zur Polarisierung der Politik im Vereinigten Königreich beigetragen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.