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Mitte Juni an die Börse : Börsengang soll Home24 mindestens 150 Millionen Euro bringen

  • Aktualisiert am

Home 24 will an die Börse Bild: Victor Hedwig

Der Online-Möbelhändler Home24 hat die Konditionen für seinen bevorstehenden Börsengang veröffentlicht.

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          Der Online-Möbelhändler Home24 will bei seinem Gang an die Frankfurter Börse bis zu 172,5 Millionen Euro einsammeln. Das Unternehmen aus dem Imperium des Startup-Investors Rocket Internet legte die Preisspanne für seine Aktien  auf 19,50 bis 24,50 Euro fest.

          Home24 gibt zunächst - abhängig vom Zuteilungspreis - so viele neue Papiere aus, um einen Erlös von 150 Millionen Euro zu erzielen. Dazu kommt bei entsprechender Nachfrage eine Platzierungsreserve von bis zu 15 Prozent, deren Erlös ebenfalls an Home24 geht. Der Möbelhändler will das Geld für Investitionen und die Tilgung von Schulden verwenden. Die Altaktionäre um Rocket Internet werfen keine Papiere auf den Markt.

          Investoren können die Home24-Aktien von Montag an bis zum 13. Juni zeichnen, die Erstnotiz an der Frankfurter Börse ist für den 15. Juni geplant. Nach dem Börsengang werden bis zu 32,4 Prozent des Kapitals im Streubesitz sein. Organisiert wird die Emission von den Investmentbanken Berenberg, Citigroup und Goldman Sachs.

          Home24 zählt etwa 1000 Mitarbeiter und ist in sieben europäischen Ländern sowie Brasilien aktiv. Bei einem Umsatz von 276 Millionen Euro schrieb das Berliner Unternehmen 2017 auf operativer Basis (bereinigtes Ebitda) 22 Millionen Euro Verlust. Binnen 18 Monaten will das Unternehmen die Gewinnschwelle beim Betriebsergebnis erreichen. Sollte Home24 den Sprung aufs Parkett schaffen, wäre es nach dem Essenslieferdienst Delivery Hero und dem Kochboxen-Versender Hellofresh das dritte Unternehmen, das Rocket Internet an die Börse bringt.

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