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Dax und Dow unter Drcuk : Im Sommer drücken die Bären die Börsen

  • -Aktualisiert am

Der Bär vor der Frankfurter Börse: Das Tier steht als Symbol für fallende Aktienkurse. Bild: dpa

Hätte ein Anleger seit dem Geburtsjahr des Dax nur im August und September investiert, hätte er viel Geld verloren. Wie entkommen Anleger den regelmäßig in der heißen Jahreszeit fallenden Kursen?

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          Im Herbst letzten Jahres meinte ich erstmals überhaupt, dem Klimawandel etwas Gutes abgewinnen zu können. Die Aussicht, schon im frühen Frühling sommerliche Temperaturen genießen zu dürfen, machte den Ausblick auf den anstehenden Corona-Winter erträglicher. Also wartete ich im März fast stündlich auf etwas höhere Temperaturen – doch Sonne und Wärme ließen sich nicht blicken. Ich wartete im April, im Mai und selbst im Juni noch. Vergebens. Der Sommer blieb, so wie er früher einmal war. Und als der Klimawandel doch noch mit Macht auf sich aufmerksam machte, war ich tief betroffen und schämte mich für meine herbstliche Freude aufs neue Klima. Sein Wandel heißt eben nicht nur Sonne satt, sondern auch Leid und Tod.

          Was sich im Laufe der Jahrzehnte erstaunlicherweise nicht gewandelt hat, ist das Verhalten von Dax und Dow im Sommer: Im August und September zeigen sie sich seit eh und je zuverlässig von ihrer schwächsten Seite. Während man mit den restlichen zehn Monaten sehr gut leben kann, ist die Wertentwicklung in diesen beiden Monaten vorbehaltlos schlecht: Im Mittel verlor der Kurs-Dax seit dem Jahr 1987 im August und September zusammen rund 4 Prozent, der Dow büßte 1,3 Prozent ein. Zweimal werden wir noch wach, und dann droht Ungemach?

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