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Zitterbörse : Dax kämpft sich nach hohen Verlusten wieder nach oben

  • Aktualisiert am

Handelssaal der Frankfurter Börse Bild: dpa

Nach hohen Anfangsverlusten haben sich die Börsen von ihrer Furcht vor einem Konjunktureinbruch durch die Coronavirus-Epidemie erholt.

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          Die Furcht vor den Folgen der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus hat auch zur Wochenmitte auf dem deutschen Aktienmarkt gelastet. Allerdings konnte der Dax die hohen Verluste der ersten Handelsstunde eingrenzen und drang so gar kurzzeitig in den positiven Bereich vor.

          Der Dax war eine Stunde nach Handelsbeginn um Prozent mehr als 3 Prozent gefallen, verzeichnet aber aktuell nur noch einen Abschlag von 0,3 Prozent auf 12.751 Punkten.

          Gefragt sind vor allem zyklische Werte wie Automobilbauer und der Chiphersteller Infineon. Die Kurse von BMW, Daimler, Continental und Volkswagen legen um bis zu 2 Prozent zu. Hier greifen Anleger auf niedrigem Niveau wieder zu, obwohl die Rating-Agentur Moody's ihre Prognose für den Rückgang des globalen Autoabsatzes im Jahr 2020 von 0,9 auf 2,5 Prozent deutlich erhöhte.

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          Die Bilanz des Dax seit Donnerstag vergangener Woche ist gleichwohl desaströs: In nur fünf Börsentagen gab der Dax die Gewinne der vorangegangenen vier Monate ab. Vom jüngsten Rekordhoch bei 13.795 Zählern trennen ihn mittlerweile wieder mehr als 1000 Punkte.

          Die Aktie der Papiere der Lufthansa holte zwischenzeitlich ebenfalls ihre hohen Verluste fast komplett wieder auf. Nach einem Abschlag von mehr als 4 Prozent lagen sie zuletzt nur noch mit 1 Prozent im Minus.

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