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Datenleck bei Computerchips : Intel-Aktie verliert mehr als 5 Prozent

  • Aktualisiert am

Nach Bekanntwerden von Sicherheitslücken bei Mikroprozessoren hat der Intel-Kurs deutlich an Wert eingebüßt. Bild: NV/EPA-EFE/REX/Shutterstock

Der Kurs der Intel-Aktie ist am Donnerstag um mehr als 5 Prozent gefallen. Die Sicherheitslücke eines Mikroprozessors, den Intel seit Jahren verkauft, macht nicht nur Nutzern, sondern auch Anlegern Sorge.

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          Die Aktien des Chip-Weltmarktführers Intel sind am Donnerstag am amerikanischen Aktienmarkt um mehr als 5 Prozent auf 42,9 Dollar gefallen, nachdem sie am Mittwoch schon 3,4 Prozent verloren hatten. AMD setzten aber ihren Aufwärtstrend vom fort und gewannen mehr als 6 Prozent, nachdem sie am Mittwoch schon 5,2 Prozent gewonnen hatten.

          Ein von Intel seit Jahren verkaufter Mikroprozessor hat eine Sicherheitslücke, durch die von Milliarden Geräten auf breiter Front vertrauliche Daten abgeschöpft werden können. Auch Chips des Rivalen AMD bergen laut Experten Risiken. Experten demonstrierten bereits, dass es möglich ist, sich Zugang zum Beispiel zu Passwörtern zu verschaffen. Die Tech-Firmen sind jetzt dabei, die Lücke zu stopfen. Gleichzeitig erregt ein Aktienverkauf von Intel-Konzernchef Brian Krzanich Aufmerksamkeit. Denn Intel-Prozessoren sind massiv von der Sicherheitslücke betroffen.

          Der Branchenriese Intel erklärte, es werde gemeinsam mit anderen Firmen an Lösungen gearbeitet, bezweifelte aber zugleich, dass die Schwachstelle bereits für Attacken benutzt wurde. Der kleinere Intel-Konkurrent AMD, der von den Entdeckern der Sicherheitslücke ebenfalls genannt wurde, bestritt, dass seine Prozessoren betroffen seien. Der Chipdesigner Arm, dessen Prozessor-Architektur in Smartphones dominiert, bestätigte, dass einige Produkte anfällig dafür seien.

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