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Braukonzerne und Corona : Bieraktien leicht schal

Die Braukonzerne stecken die Corona-Krise nicht so leicht weg, wie man es erwartet hat. Bild: dpa

Die Pandemie hat die großen Braukonzerne hart getroffen. Das dänische Unternehmen Carlsberg kam bislang am besten durch die Krise, die neue Prognose aber enttäuscht.

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          Als im Frühjahr ein Land nach dem anderen in den Shutdown ging, hat das nicht nur die Gastronomie hart getroffen, sondern auch deren Zulieferer. Wochenlang haben die Brauereien kein einziges Fass Bier ausliefern können. Die Türen in Restaurants, Clubs und Kneipen blieben geschlossen, in deren Bierkellern wurden die Biervorräte schal, aber Bedarf an Nachschub hatte niemand.

          Tillmann Neuscheler

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Zwar orderten manche Getränkemärkte mehr Bier, weil jetzt zu Hause etwas mehr als sonst getrunken wurde, aber der Absatz von Flaschenbier konnte die Verluste im Fassbiergeschäft mit der Gastronomie nicht ausgleichen. Der deutsche Brauerbund spricht daher von einem „rabenschwarzen Jahr“ für die Branche. Ein Blick auf die Aktienkurse der größten globalen Bierkonzerne (AB Inbev, Heineken und Carlsberg) zeigt dagegen ein gemischtes Bild.

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