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Immobilien-Crowdinvesting : Die Weste bleibt (noch) sauber

Rekord-Volumen fürs Crowdinvesting: Das Projekt Eisenzahnstraße in Berlin Bild: SCP Eisenzahnstraße 11-16

Die Immobilien-Crowdinvesting-Branche hat zwei Sorgenkinder weniger: Die Projekte „Kantoneum“ und „Nordkap“ wurden zurückgezahlt.

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          Weiter ist in Deutschland bisher noch kein Immobilien-Crowdinvesting-Projekt ausgefallen. Die Projekte „Kantoneum“ der Plattform Zinsland und „Nordkap“ der Plattform Bergfürst wurden in dieser Woche nach Auskunft der Betreiber zurückgezahlt, das „Kantoneum“ dabei mit leichter Verspätung.

          Martin Hock

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Beide Projekte waren im Juli in Misskredit geraten, als ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Hof gegen die mittelbaren Eigentümer der Projektgesellschaft einen Schatten auf dieses Projekt warf.

          Gegenstand war die Sensus Vermögensverwaltung. Diese hat zwar nicht unmittelbar mit Crowdinvesting zu tun. Doch die Inhaber Gerhard Schaller und Markus Fürst sind mittelbar auch Eigentümer der betroffenen Projekt-Gesellschaften. Diese Firmen und Immobilienprojekte waren auch nicht Gegenstand des Verfahrens.

          Doch die Plattformen fürchteten um ihren guten Ruf. Zinsland hatte seinerzeit sogar eine vorzeitige Rückzahlung des Projekts angekündigt. Diese hatte sich aber bis jetzt, nach dem eigentlich projizierten Projektablauf verzögert.

          Nichts wesentlich Neues gibt es derzeit vom Zinsland-Projekt „Luvebelle“, dessen Projektgesellschaft vor einigen Wochen Insolvenz angemeldet hat. Zinsland arbeitet derzeit daraufhin, dass der Antrag zurückgenommen und das Projekt zurückgezahlt wird. Die Erfolgsaussichten lassen sich zur Zeit schwer einschätzen.

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