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Krisenmetall : Warum der Goldpreis nicht an den Aktienkursen hängt

In Zeiten sinkender Aktienkurse steigt der Preis für Gold normalerweise. Warum ist das in der Corona-Krise nicht so? Bild: AFP

Die Pandemie hat die Aktienkurse stark fallen lassen. Gold gilt als Krisenwährung, dessen Preis steigt, wenn die Aktienmärkte einbrechen. Doch stimmt das immer?

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          Gold ist in Krisenzeiten besonders gefragt. Deswegen überrascht so manchen derzeit das Geschehen an den Börsen. Während die Aktienmärkte seit Beginn der Corona-Pandemie mehr als ein Viertel an Wert verloren, stürzte der Goldpreis zunächst ebenfalls ab. Dann erholte er sich wieder, gab abermals nach und liegt per saldo dort, wo er Mitte Februar notiert hatte.

          Martin Hock
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Derweil können sich in Deutschland Edelmetallhändler des Andrangs nicht erwehren. Aus der Branche heißt es, der Ansturm sei größer als in der Euro-Krise 2015. Online-Shops und Geschäfte mussten zeitweilig sogar schließen. Was ist da los?

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