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Corona und die Börsen : Das Virus als Schwarzer Schwan

Das Coronavirus als „Schwarzer Schwan“? An den Finanzmärkten stimmt das nur bedingt. Bild: Reuters

An den Finanzmärkten fällt der Begriff aktuell häufiger. Er bezeichnet ein unerwartetes Ereignis und geht auf einen Bestseller zurück. Auf Corona trifft das Konzept aber nur bedingt zu.

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          So oft wie in den vergangenen Tagen ist der Begriff des „Schwarzen Schwans“ schon lange nicht mehr in deutschsprachigen Zeitungen aufgetaucht. Darin wird die derzeit bestehende Sorge vor dem eleganten Entenvogel beschrieben, der zum Synonym für einen schlagartigen Kursverfall geworden ist.

          Philipp Krohn

          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Menschen und Wirtschaft“.

          Analysten und Vertreter von Fondsgesellschaften reflektieren darüber in Magazinen und Tageszeitungen, Händler vor ihren großen Kurs-Terminals spekulieren darüber, ob das Coronavirus als Schwarzer Schwan einzustufen sei. Gemeint ist ein Ereignis, mit dem niemand vorher rechnen konnte, das dann aber die Bedingungen an den Finanzmärkten vollständig neu definiert.

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