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Corona-Kurssturz : Ein einmaliger Crash

  • -Aktualisiert am

Was unterscheidet den Corona-Crash von früheren Börsenkrisen? Bild: Wolfgang Eilmes

Was unterscheidet den Corona-Crash von früheren Börsenkrisen? Und was lässt sich daraus für die künftige Kursentwicklung schließen? Die Analyse eines Finanzökonometrikers.

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          Wieder hat es an der Börse gekracht. Das Auf und Ab begleitet die Menschheit seit jeher. Bereits das erste Buch Mose befasste sich mit Konjunkturzyklen: Sieben fetten Jahren werden sieben magere folgen – so deutete Joseph den Traum von Pharao Ramses. Mit seiner Prognose lag Joseph richtig. Und das, obwohl erst im Jahr 2005, also über 3000 Jahre später, eine wissenschaftliche Erklärung für die regelmäßigen Überschwemmungs- und Dürrephasen am Nil geliefert wurde. Der Atmosphärenforscher Dmitri Kondrashov zeigte, dass oszillierende Luftdruckunterschiede zwischen Island und den Azoren das Phänomen erklären können. Die Zyklen weisen einen siebenjährigen Rhythmus auf und haben direkte Auswirkungen auf die Agrarwirtschaft.

          Auch heute wird die Wirtschaft von Konjunkturzyklen beherrscht. Daher überrascht es nicht, dass die Finanzmärkte, an denen die Erwartungen zu wirtschaftlichen Entwicklungen gehandelt werden, ebenfalls einem ständigen Auf und Ab unterliegen. Die Corona-Krise erinnert die Anleger daran. Dabei stellt sich die Frage: Lässt sich aus vergangenen Krisen ableiten, wie tief die Börsen noch fallen können und wann sie ihre Verluste wieder wettmachen?

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