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Finanzgeschäfte in Asien : Chinas Aktienmarkt zwischen Handelskrieg und Hoffnung

Die Skyline von Shanghai bei Dämmerung Bild: dpa

Das Jahr 2018 war für Anleger in China eine Katastrophe. Viele glauben, die Talsohle sei erreicht. Ausländer investieren Milliarden. Doch Trumps Unberechenbarkeit birgt Risiken.

          3 Min.

          Ende Januar gab es endlich mal wieder einen Lichtblick für die chinesischen Börsenanleger. Die Regierung tauschte den Chef der staatlichen Börsenaufsicht aus: Yi Huiman solle fortan die Geschicke des nach Marktkapitalisierung einstmals zweitgrößten Aktienmarkts der Welt leiten, verlautete es aus Peking. Der Mann ist nicht irgendein Bürokrat, sondern Chinas Top-Banker. Bevor er seinen neuen Posten bei der Wertpapieraufsicht CSRC antrat, leitete Yi die weltgrößte Bank, gemessen an der Bilanzsumme: die Industrial and Commercial Bank of China, abgekürzt ICBC.

          Hendrik Ankenbrand
          Wirtschaftskorrespondent für China mit Sitz in Schanghai.

          Yi hat sich in der Bank von ganz unten nach ganz oben gearbeitet. Jetzt soll er Chinas Aktienmarkt retten. Der hat Hilfe dringend nötig. Im vergangenen Jahr sank der Leitindex Shanghai Composite um ein Viertel und bescherte China den Verlust des Titels als zweitgrößter Börsenstandort der Welt nach Amerika und vor Japan.

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