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Durchgesickerter Bericht : China fürchtet eine Finanzkrise

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Die chinesischen Bullen sind schon lange schlapp. Bild: Reuters

Ein Bericht eines staatsnahen Instituts, in dem vor einer Finanzkrise gewarnt wird, sorgt in China für Aufsehen. Der Bericht hätte offenbar nicht veröffentlicht werden sollen.

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          China fürchtet offenbar eine Finanzkrise. Das berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf einen offenbar durchgesickerten Bericht eines regierungsnahen Forschungsinstituts. Das wird als Zeichen gesehen, dass Mitglieder der politischen Elite angesichts zunehmender Spannungen im internationalen Handel sich Sorgen um die Entwicklung des Landes machen.

          Die Ausfälle von Anleihen, Liquiditätsengpässe und die seit Jahresbeginn fallenden Aktienkurse seien angesichts steigender Zinsen in Amerika besondere Gefahren, so die Nationale Institution für Finanzen und Entwicklung (NIFD).

          Kreditfinanzierte Aktienkäufe hätten wieder das Niveau von 2015 erreicht, als die Aktienkurse um ein Drittel fielen. China habe es versäumt, sich mit der Frage von kreditfinanzierten Aktienkäufen zu befassen, so das NIFD.

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          Eine Panik am chinesischen Finanzmarkt sei derzeit sehr wahrscheinlich. Die Studie war Montag im Internet erschienen und wurde dann wieder zurückgenommen. Es sei in den kommenden Jahren eine Aufgabe höchster Priorität, diese zu verhindern und gegebenenfalls einzudämmen.

          In den vergangenen Wochen habe es zunehmend prominente kritische Stimmen gegeben, die Zweifel anmeldeten, ob sich China einen Handelskonflikt werde leisten können, so Bloomberg. Schon jetzt belaste dieser den Kurs der Landeswährung Yuan und den Aktienmarkt. Zudem fürchteten die Anleger, dass die Kampagne der Regierung zum Schuldenabbau das Wirtschaftswachstum bremsen und Zahlungsausfälle bewirken werde.

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