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Stefan Keitel im Gespräch : „Die Börse preist viel zu viel Potential für Zinssenkungen ein“

Stefan Keitel Bild: Deka

Stefan Keitel, Vorsitzender der Geschäftsführung der Fondsgesellschaft der Sparkassen Deka, erklärt im Gespräch, warum er Zinssenkungen trotz der Handelsstreitigkeiten nicht für nötig hält. Für die Anleger hat er einen Ratschlag.

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          Herr Keitel, schaut man auf die Anleihemärkte, rechnen 80 Prozent der Anleger mit einer Leitzinssenkung bis Ende Juli. Sie auch?

          Hanno Mußler

          Redakteur in der Wirtschaft.

          In unserem Hauptszenario gehen wir davon aus, dass wir lediglich eine Konjunkturdelle erleben und keine Rezession. Allenfalls können wir uns einen Zinsschritt vorstellen als Versicherung gegen die Auswirkungen weiterer Handelsbeschränkungen durch die Trump-Regierung. Andererseits könnte, bei einer Abschwächung der Konflikte, auf die Anfang des Jahres eingelegte Zinspause der amerikanischen Notenbank (Fed) im nächsten Jahr sogar eine erneute Leitzinserhöhung folgen, wie es eigentlich geplant war.

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