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Brexit-Banker in Frankfurt : Liebe auf den zweiten Blick

Kreuzung an der Taunustor Ecke Große Gallusstraße Bild: Helmut Fricke

Der Goldman-Sachs-Banker Jens Hofmann ist wegen des Brexits von der Themse an den Main gezogen. Seiner Rückkehr in die Heimat kann er einiges abgewinnen – wie auch dem Wahlerfolg von Boris Johnson.

          4 Min.

          Ein Erdrutsch-Sieg für Boris Johnson und seine konservativen Tories, eine klare Ansage für einen Brexit im neuen Jahr am 31.Januar – und damit endlich auch zumindest etwas mehr Klarheit für die Beschäftigten in der Finanzbranche. Das sind die Ergebnisse der britischen Parlamentswahlen vom Donnerstag. Mit Spannung war dieser Richtungsentscheid auch von der Banker-Community sowohl in London als auch in Frankfurt verfolgt worden. Schließlich ist kaum ein Wirtschaftszweig von der Entscheidung und der Ausgestaltung des Brexits so betroffen wie die Banken. Und die Unsicherheit in dieser Frage hatte viele Entscheidungen verzögert.

          Christian Siedenbiedel

          Redakteur in der Wirtschaft.

          „Aus unserer persönlichen Sicht ist es gut, dass das Hin und Her ein Ende hat“, sagt Jens Hofmann. „Es ist nicht die beste Lösung, aber immerhin eine Lösung – jetzt kann es weitergehen.“ Der 50 Jahre alte Bankmitarbeiter von der amerikanischen Investmentbank Goldman Sachs ist Leiter einer Finanzierungsgruppe, die Kunden in Deutschland und Österreich vor allem bei sogenannten Transaktionsfinanzierungen betreut. Und zwar früher von London, jetzt von Frankfurt aus. Er gehört somit zu jenen Mitarbeitern des Finanzsektors, die schon von der Themse an den Main gewechselt sind.

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