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Trotz Börsenturbulenzen : Immobilienaktien und offene Fonds schlagen sich tapfer

Turbulente Zeiten für die Händler an Frankfurts Börse: Die Immobilienfonds sind aber dennoch nur geringsfügig anfällig für die Marktschwankungen. Bild: dpa

Die Börsenturbulenzen sind an Aktien wie Vonovia und Deutsche Wohnen nicht spurlos vorübergegangen. Zum Teil erholen die Kurse sich jetzt etwas – offene Fonds sind da weniger schwankungsanfällig.

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          Trotzt das Betongold der unerfreulichen Kursentwicklung an den Börsen? Im Durchschnitt haben Immobilienaktien seit Anfang Oktober immerhin etwas weniger verloren als die entsprechenden breiten Aktienindizes. Der globale Index für Immobilienaktien, „MSCI Welt Immobilien“, steht in Euro gerechnet seit Monatsbeginn 2,3 Prozent im Minus – der globale Aktienindex „MSCI Welt“ hingegen 5,3 Prozent. Ähnlich ist es auf europäischer Ebene. Der „MSCI Europa Immobilien“ weist einen Rückgang um 3,3 Prozent auf – der breite Aktienindex „MSCI Europa“ hingegen ein Minus von 5,6 Prozent.

          Christian Siedenbiedel

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Der Kursrutsch an den Börsen in aller Welt ist also auch an den Immobilienaktien nicht spurlos vorübergegangen, zum Teil erholen sie sich aber schon wieder. Die Aktien des einzigen Immobilienunternehmens im deutschen Leitindex Dax beispielsweise, Vonovia mit Sitz in Bochum, sind im Zuge der Kursverluste an den Börsen von 42 Euro Anfang Oktober bis auf 38 Euro gefallen, also knapp 10 Prozent. Seither konnten sie sich aber auf 40,99 Euro wieder erholen. Nicht viel anders war das Auf und Ab der Kurse der zahlreicheren Immobilienaktien im Mittelwerte-Index M-Dax, von Aroundtown über Deutsche Wohnen bis TAG Immobilien: erst ein Schock – dann zumindest eine gewisse Erholung.

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