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Börsenmäntel : Der Spac-Zug rast weiter

In den Vereinigten Staaten entfiel im Jahr 2020 gut die Hälfte aller Börsengänge auf Spac-Unternehmen. Bild: dpa

Die Euphorie um Börsenmäntel dauert auch im neuen Jahr an. Für viele Unternehmen sind sie ein bequemer Weg aufs Parkett. Aber das schnelle Ticket an die Finanzmärkte ist umstritten.

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          Hubertus Mühlhäuser ist in diesen Tagen auf Einkaufstour. Er sucht nach einem Unternehmen im Wert von 2 Milliarden bis 5 Milliarden Dollar. Er hat eine Liste von mehr als einem Dutzend Kandidaten, die er nach verschiedenen Kriterien bewertet hat, zum Beispiel Profitabilität oder auch Verkaufsbereitschaft. Es sind Start-ups dabei, aber auch etablierte Unternehmen, die in zweiter oder dritter Generation geführt werden. Sie sitzen fast alle in Europa, teils auch in Deutschland. Zu bieten hat Mühlhäuser nicht nur Geld, sondern auch ein Ticket an die Börse.

          Roland Lindner
          Wirtschaftskorrespondent in New York.

          Denn er führt Pontem, eine sogenannte „Special Purpose Acquisition Company“ (Spac), und hat sie gerade an die New York Stock Exchange gebracht. Diese Spacs sind sogenannte Börsenmäntel. Sie haben den Zweck, mit einem Unternehmen, das ein echtes operatives Geschäft hat, zu verschmelzen und ihm dann die Börsennotierung zu überlassen. Sie sind kein unumstrittenes Vehikel, aber sie haben die amerikanische Börsenlandschaft umgekrempelt, und Mühlhäuser zeigt sich im Gespräch mit der F.A.Z. überzeugt, dass sie auch in Europa mehr und mehr zu einem Thema werden.

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