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Börsengang : Katek will Aktien für 21 bis 26 Euro anbieten

  • Aktualisiert am

Die Frankfurter Börse im Frühling Bild: Wolfgang Eilmes

Das Elektronikunternehmen aus München plant sein Debüt am Aktienmarkt Anfang Mai. Mit dem Erlös soll weiteres Wachstum finanziert werden.

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          Der Börsengang von Katek steht in den Startlöchern. Das Elektronikunternehmen hat am Donnerstag die Preispanne für die angebotenen Aktien mit 21 bis 26 Euro bekanntgegeben. Je nach Platzierungspreis wolle man mit dem Börsengang 83 bis 103 Millionen Euro erlösen, teilte das Katek in München mit. Der endgültige Ausgabepreis wird demnach voraussichtlich am 28. April festgelegt. Die Erstnotiz im streng regulierten Prime Standard der Deutschen Börse ist für den 4. Mai geplant. Der Börsengang wird von der Privatbank Hauck & Aufhäuser organisiert.

          Katek fließen zwischen 72 und 89 Millionen Euro als Bruttoemissionserlös zu. Das Geld soll in Wachstum investiert werden. Das geplante Angebot besteht aus gut 3,4 Millionen Aktien aus einer Kapitalerhöhung, sowie einer Mehrzuteilungs-Option (“Greenshoe“), bestehend aus knapp 515.000 Aktien aus dem Bestand der Hauptaktionäre. Das Management mit einem Aktienbesitz von 4,5 Prozent verkaufe keine Aktien, hieß es weiter. Die Hauptaktionäre Primepulse und Grosso Tec AG mit einem kumulierten Aktienbesitz von 91 Prozent werden ausschließlich zur Bereitstellung der Mehrzuteilungsoption Aktien verkaufen. Angestrebt ist mit dem Börsengang ein Streubesitz von 29 bis 33 Prozent.

          Die Katek-Gruppe zählt nach eigenen Angaben zu den am schnellsten wachsenden Elektronikunternehmen in Europa. Sie bietet Software- und Hardware-Entwicklung, Prototyping sowie Fertigung von hochwertiger Elektronik an. Die Produkte werden in der Elektromobilität, bei erneuerbaren Energien sowie in der Medizintechnik eingesetzt. 2020 setzten rund 2600 Mitarbeiter insgesamt 414 Millionen Euro um. Namensgeber und Kern von Katek ist eine ehemalige Tochtergesellschaft des Rosenheimer Antennenherstellers Kathrein, die Primepulse vor drei Jahren übernommen hatte.

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