https://www.faz.net/-gv6-9mrx9

Börsengang : Frequentis-Aktien kosten 18 Euro

  • -Aktualisiert am

Frequentis sorgt für die Verbindung zwischen Tower und Cockpit. Bild: dpa

Mit dem Börsengang des Kommunikationsspezialisten Frequentis hat Deutschland nun seinen ersten Börsengang in diesem Jahr. 2018 waren es zu dieser Zeit schon acht.

          1 Min.

          Anteilscheine der Wiener Technikschmiede Frequentis AG kosten 18 Euro je Aktie. Das teilte das Unternehmen am Mittwochabend mit. Der Preis liegt damit am unteren Ende der Preisspanne, die 18 bis 21 Euro je Aktie betragen hatte. Die Aktie wird an den Börsen Wien und Frankfurt voraussichtlich ab 14. Mai gehandelt. Es ist eine der wenigen Emissionen in Wien nach dem letzten größeren Börsengang der Bank Bawag vor zwei Jahren.

          Insgesamt plaziert der Weltmarktführer von Kommunikationssystemen für Flugsicherungen drei Millionen Inhaberaktien bei Investoren. Davon stammt die Hälfte aus dem Bestand des Mehrheitsgesellschafters Johannes Bardach und 1,2 Millionen aus einer Kapitalerhöhung. Das Plazierungsvolumen beläuft sich auf 54 Millionen Euro. Kontrollierender Eigentümer bleibt die Familie Bardach, die bei voller Ausübung der Mehrzuteilungsoption einen Anteil von rund 67 Prozent halten wird, teilte Frequentis zudem mit.

          Die B&C Innovation Investments GmbH, die sowohl bei der Vorabplazierung als auch im Rahmen des Börsengangs Aktien gezeichnet habe, wird den Angaben zufolge nach Abschluss der gesamten Transaktion rund 10 Prozent der Frequentis-Aktien halten. Privatanlegern seien rund ein Fünftel des Plazierungsvolumens (einschließlich der Mehrzuteilung) zugeteilt worden, heißt es.

          Weitere Themen

          Frauen bekommen weniger Kapital

          Fintechs : Frauen bekommen weniger Kapital

          Laut einer Erhebung ist in den Vereinigten Staaten der Frauenanteil bei der Gründung von Fintechs gering. Sie bekommen allerdings auch weniger Geld als Männer.

          Topmeldungen

          Zwischen Angst und Wut: Unter den Demonstranten in Thailand sind viele junge Frauen, die sich von den Traditionen ihrer Eltern abwenden.

          Proteste gegen Rama X. : Thailands König entzweit Familien

          Die junge Thailänderin Nan demonstriert in Bangkok für eine Einschränkung der königlichen Rechte. Sie will nicht vom reichsten Monarchen der Erde regiert werden. Ihre Eltern aber wollen nicht an den Traditionen rütteln.
          Schwierige Partner: Polens Ministerpräsident Mateusz Morawiecki und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen

          Polens Außenminister : Die EU-Verträge sind heilig

          In Europa gilt das Einstimmigkeitsprinzip. In den Regelungen für die Corona-Hilfe soll das nun rechtswidrig umgangen werden. Polen muss mit einem Veto drohen, um einen drohenden Vertragsbruch abzuwenden. Ein Gastbeitrag.
          Lange Schlangen vor den Supermärkten sind auch vor Weihnachten wieder zu erwarten.

          So reagiert der Handel : Lange Schlangen und gähnende Leere befürchtet

          Wenige Wochen vor dem Weihnachtsfest hat die Bundesregierung die Corona-Maßnahmen noch einmal verschärft – sehr zum Ärger des hiesigen Handels. Gerade Supermärkte haben für die Regeln nur wenig Verständnis.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.