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Verunsicherung am Aktienmarkt : Die Angst vor der Tech-Blase

Rauchschwaden über dem Silicon Valley: Anleger sorgen sich, dass die Kursgewinne das Schicksal des Waldes teilen. Bild: AP

Platzt gerade die Blase der Wachstumswerte? Einiges spricht dafür, dass dem nicht so ist. Aber nicht jede Technologieaktie ist gleich ein Erfolgsgarant.

  • -Aktualisiert am
          3 Min.

          Wer in diesem Jahr auf Technologiewerte setzte, hat trotz der jüngsten Kursverluste eigentlich alles richtig gemacht. Der mit einem Anteil von rund 57 Prozent technologielastige Nasdaq-100-Index hat zwar seit Monatsbeginn um mehr als 12 Prozent nachgegeben, liegt aber dennoch fast 25 Prozent im Plus. Während die S&P-Branchenindizes für Energie- und Bank-Aktien um 60 und 40 Prozent nachgaben, verzeichneten Software- und Internet-Indizes Zugewinne von 29 und 40 Prozent. Hohe Kursaufschläge gab es mit 45 bis 60 Prozent auch für die großen Technologie-Aktien Apple, Netflix oder Amazon – selbst wenn diese im September eher auf vielen Verkauflisten standen.

          Martin Hock

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Und prompt taucht die Frage auf: War das eine Blase und platzt diese gerade? Immer wieder kommt auch der Vergleich zur Technologieblase der frühen 2000er Jahre auf, ein Vergleich, der unschmeichelhaft sei, schreibt Denny Fish, Portfoliomanager von Janus Henderson. Im Unterschied zu damals brächten die heutigen Technologieunternehmen tatsächlich mehr Effizienz und Verbrauchern einen Mehrwert. Zudem seien die herausragenden Unternehmen hochprofitabel und hätten international führende Marktstellungen, heißt es von Scott Glasser und Jeffrey Schulze von Clearbridge Investments – und das in einem derzeit rezessiven Umfeld.

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