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Kryptowährung : Bitcoin rutscht in Richtung 12.000 Dollar ab

  • Aktualisiert am

Bitcoins Bild: Reuters

Die umstrittene Digitalwährung Bitcoin hat kurz vor Weihnachten massiv an Wert verloren. Ein amerikanische Investmentbank will derweil einen Handelsbereich für Kryptowährungen schaffen.

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          Die umstrittene Digitalwährung Bitcoin hat kurz vor Weihnachten massiv an Wert verloren.Damit hat der jüngste steile Kursanstieg zumindest vorerst ein abruptes Ende gefunden:

          Auf diversen Handelsplattformen rutschte der Bitcoin am Freitagmorgen kurzzeitig um mehr als 16 Prozent unter die Marke von 13.000 Dollar und bewegte sich auf 12.000 Dollar zu. In Tokio war der Bitcoin am Mittag (Ortszeit) rund 13.248 Dollar wert, nachdem er am Morgen noch mit rund 15.800 Dollar gestartet war.

          Mitte Januar war eine Einheit 752 Dollar wert - Mitte Oktober übersprang der Bitcoin die Marke von 5000 Dollar. Am Wochenende war der Bitcoin noch auf 20.000 Dollar zugelaufen. Auch andere Kryptowährungen wie Ethereum und Litecoin büßten am Freitag prozentual zweistellig an Wert ein.

          Notenbanker und Experten warnen immer wieder vor der Unberechenbarkeit des Bitcoin und sprechen eher von einem Spekulationsobjekt als einer Währung, da einer der wichtigsten Eigenschaften von klassischem Geld - die Wertstabilität - nicht gewährleistet sei. Gleichzeitig faszinieren Bitcoin und Co. die Anleger vor allem in Asien.

          BTC/USD

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          Goldman Sachs will derweil einen Handelsbereich für Kryptowährungen wie Bitcoin schaffen. Das Geschäft solle bis Ende Juni an den Start gehen, berichtet die Agentur Bloomberg. Goldman-Chef Lloyd Blankfein hatte sich vor kurzem offen für Bitcoins gezeigt. Seine Äußerungen hoben sich deutlich von der Position seines Kollegen Jamie Dimon ab, der den Rivalen JPMorgan Chase führt. Dieser hatte Bitcoin zuletzt als Betrug bezeichnet und prognostiziert, die Währung werde in einem Crash enden.

          Ein Goldman-Sprecher wollte den Bericht weder bestätigen noch dementieren. Er sagte lediglich: „Als Reaktion auf das Kundeninteresse an digitalen Währungen prüfen wir, wie wir dieses am besten bedienen können." Seit Jahresbeginn hat sich die digitale Währung Bitcoin um das 19-fache verteuert. Das weckt Sorgen vor einer Blase. Auch Bundesbank-Präsident Jens Weidmann warnt vor Spekulationen mit Bitcoins. Ein Risiko für das gesamte Finanzsystem gehe von der virtuellen Währung aber nicht aus.

          Der Bitcoin war 2009 auch als Antwort auf die Finanzkrise erfunden worden, um eine von Staaten, Zentralbanken und anderen Finanzinstituten unabhängige Währung zu erschaffen. Befürworter argumentieren, dass Bitcoins vor allem in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit attraktiver werden könnten.

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