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Digitalwährungen : Krypto und Bären – das geht nicht gut

Die Preisentwicklung des Bitcoin Bild: Bloomberg

Das Berliner Fintech Nuri ist insolvent. Wie andere Kryptounternehmen auch, lebt es von der Volatilität am Markt. Doch seit Monaten fallen die Kurse von Bitcoin & Co. Ertragsquellen brechen so weg.

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          Kristina Walcker-Mayer sah noch vor wenigen Wochen ein riesiges Potential für das Berliner Fintech Nuri. Angesichts der vielen Millionen Euro, die auf deutschen Konten liegen – auch nach der Zinswende real Verlust bringend. Und noch in der Mitteilung, in der das Berliner Fintech die Einleitung eines Insolvenzverfahrens meldet, wird die Chefin von Nuri mit den Worten zitiert: „Wir werden alles tun, um sicherzustellen, dass unsere Vision sowie unsere Produkte und Dienstleistungen es unseren aktuellen und zukünftigen Kunden weiterhin ermöglichen, ihre finanzielle Zukunft selbst in die Hand zu nehmen.“ Präziser ist Walcker-Mayer Ex-Chefin, denn die Geschäfte führt bereits seit Dienstag ein Insolvenzverwalter.

          Franz Nestler
          Redakteur in der Wirtschaft.
          Archibald Preuschat
          Redakteur in der Wirtschaft

          Aber haben Walcker-Mayer und ihr Team vielleicht zu wenig getan, damit Kunden ihre finanzielle Zukunft selbst in die Hand nehmen können? Das Berliner Fintech setzte stark auf Kryptowährungen. Ein Markt, der aktuell keine leichte Zeit durchmacht. Ein Bitcoin kostet aktuell rund 23 000 Dollar, noch im November letzten Jahres kratzte man an der 70 000-Dollar-Marke. Die gesamte Marktkapitalisierung aller Digitalwährungen ist auf eine Billion Dollar eingebrochen, der Rekord lag hier bei 2,9 Billionen Dollar.

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