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Kurseinbruch : Bayer belastet die Aktienkurse

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Der Kurseinbruch der Bayer-Aktie belastet am Montag auch den Aktienmarkt. Weniger stark wirkt sich derzeit die Krise der türkischen Lira aus.

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          Die starken Kursverluste Rutsch der Bayer-Aktie belastet am Montag die Entwicklung des deutschen Aktienmarkts. Der mit 100 Werten den Aktienmarkt breit abbildende F.A.Z.-Index fällt um 0,4 Prozent auf 2419 Punkte, der Standardwerteindex Dax gibt aufgrund des hohen Gewichts von Bayer 0,7 Prozent auf 12.334 Zähler nach.

          Im Falle dominiert die Unsicherheit, wie es nach einem hohen Schadenersatzurteil gegen die amerikanische Tochtergesellschaft Monsanto im Rechtsstreit wegen angeblich verschwiegener Risiken eines Unkrautvernichter für Bayer weitergeht.

          Die weitere Zuspitzung der Türkei-Krise, die am Morgen zu einem weiteren deutlichen Kursverfall der türkischen Lira geführt hatte, hätte eine leichte Stabilisierung nicht entgegen gestanden. Zudem sorgten Maßnahmen der türkischen Notenbank für eine Beruhigung.

          F.A.Z.-Index

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          Salzgitter-Aktien fanden nach dem aktuellen Geschäftsbericht keinen klaren Trend und verloren zuletzt leicht an Wert. Analyst Eugene King von Goldman Sachs bewertete die Resultate in einer ersten Reaktion als durchwachsen. Positiv sei der bessere Vorsteuergewinn, so der Experte. Leicht enttäuschend seien indes lediglich bestätigte Jahresziele, nachdem er und auch die Markterwartungen bereits darüber lägen. King hält den Ausblick von Salzgitter allerdings für konservativ.

          United Internet gewinnen 5,7 Prozent. Der Internet- und Mobilfunkanbieter hat im ersten Halbjahr von der Übernahme von  Drillisch und positiven Effekten aus einer neuer internationalen Rechnungslegung profitiert. Der Umsatz kletterte von Januar bis Juni um rund 30 Prozent auf knapp 2,56 Milliarden Euro. Der operative Gewinn legte um knapp 32 Prozent auf fast 566 Millionen Euro zu. Trotz pessimistischerer Erwartungen für die Steigerung der Anzahl von Vertragskunden bei der Mobilfunktochter steht United Internet zu seinen Gewinnzielen.

          UNITED INTERNET

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          Drillisch bekommt den härteren Preiskampf im Billigsegment zu spüren. Weil seit dem Frühjahr bei günstigen Tarifen am Markt größere Rabatte angeboten werden, rechnet 1&1 Drillisch nun im Gesamtjahr nur noch mit einer Steigerung der Vertragskunden um rund eine Million, wie die Unternehmen am Montag in Montabaur und Maintal mitteilten. Der Aktienkurs steigt dennoch um 1,7 Prozent.

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