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Bargeld als Zahlungsmittel : Starke Nachfrage nach 100-Dollar-Banknoten

Frisch gedruckt: Mehrere Bögen mit 100-Dollar-Banknoten in Washington Bild: AFP

Die Anzahl der umlaufenden 100-Dollar-Banknoten hat sich seit der Finanzkrise verdoppelt. Damit sind insgesamt mehr dieser Noten im Umlauf, als der wesentlich gängigere 1-Dollar-Schein. Welche Gründe gibt es hierfür?

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          Bargeld mag in vielen Ländern als Zahlungsmittel weniger Verwendung finden. Aber der Nachfrage nach 100-Dollar-Banknoten schadet dieser Trend ganz und gar nicht. Im Gegenteil: Die Zahl der umlaufenden 100-Dollar-Banknoten hat sich seit der Finanzkrise sogar verdoppelt. Derzeit sind mehr als 12 Milliarden dieser Noten im Umlauf – mehr als von den als Zahlungsmittel sehr viel häufiger genutzten 1-Dollar-Banknoten.

          Für die starke Nachfrage nach den Noten zu 100 Dollar dürfte es mehrere Gründe geben. „Sie könnte von einer Angst vor den Negativzinsen in Europa und Japan getrieben sein“, meint Torsten Slok, Ökonom bei der Deutschen Bank. „Sie könnte auch von Privathaushalten in Amerika stammen, die Angst vor einer weiteren Finanzkrise haben. Oder es könnte eine zusätzliche Nachfrage aus der globalen Schattenwirtschaft geben.“

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