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Banken und Versicherungen : Das Klima braucht das Kapital

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Heutzutage geht es um einen geldwirtschaftlichen Ansatz zur Lenkung von Konsum- und Investitionsverhalten, wie ihn die KfW bereits praktiziert. Bild: dpa

Der Finanzsektor spielt eine wichtige Rolle für den Klimaschutz. Doch die EU-Politik schafft Unsicherheit. Soll der schnell überforderte Privatanleger jetzt auch noch die Welt retten? Ein Gasbeitrag.

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          Der Klimawandel hält Politiker, Unternehmen, Wissenschaftler und Medien seit einiger Zeit in Atem. Die regelmäßigen Erhebungen des Weltklimarates lassen nichts Gutes für die Einhaltung des globalen Zwei-Grad-Ziels erwarten. Immer öfter werden Extremwetterereignisse auf den von Menschen gemachten Treibhausgasanstieg zurückgeführt und landauf, landab sind „Climate Warriors“ unterwegs, um Politiker, Öffentlichkeit und Medien für radikale Kurskorrekturen vor allem bei produzierenden Unternehmen zu gewinnen. Im Fokus stehen die „braunen Branchen“ wie der Energie-, Automobil- und (terrestrische) Verkehrssektor.

          Eher unauffällig bahnt sich für den Finanz- und Versicherungssektor eine Inpflichtnahme für die Erreichung nationaler klimapolitischer und anderer Nachhaltigkeitsziele an, obwohl dieser Sektor auf den ersten Blick zwar keine weiße Weste hat, wie die vielen Bankenskandale zeigten, aber mit seiner Produktion kaum zu den Schmutzbranchen zählt. Im Gegenteil, werden grüne Finanzaktivisten konstatieren.

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