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Kryptowährungen : Bafin warnt vor diesen Digitalgeschäften

  • Aktualisiert am

Bild: Reuters

Fast täglich entstehen neue Internetwährungen. Die deutsche Finanzaufsicht Bafin warnt nun Anleger vor dem Erwerb von Kryptowährungen.

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          Die Finanzaufsicht Bafin warnt vor dem Erwerb von Kryptowährungen im Rahmen sogenannter Initial Coin Offerings (ICO). Solche Plazierungen würden für den Verbraucher erhebliche Risiken mit sich bringen, mahnte die Behörde am Donnerstag. „ICOs sind höchst spekulative Investments. Anleger sollten sich darauf einstellen, dass auch ein Totalverlust ihrer Investition möglich ist.“

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          Anleger müssten sich der Risiken bewusst sein und genau hinschauen, hob die Finanzaufsicht hervor. „Die systembedingte Anfälligkeit von ICOs für Betrug, Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung erhöht das Risiko, dass Anleger das eingesetzte Kapital verlieren, auch aufgrund notwendiger Maßnahmen der Behörden gegen Betreiber oder sonstige Personen und Unternehmen, die in solche illegalen Geschäfte einbezogen sind.“

          Die Methode zur Kapitalbeschaffung hat schon länger die Aufseher auf den Plan gerufen, China und Südkorea haben ICOs mittlerweile verboten. Für Kryptowährungen, die bei einem Initial Coin Offering quasi aus dem Nichts geschaffen werden, steht keine Regierung oder Zentralbank ein. Geschaffen wird das Geld von Nutzern, deren Computer dafür komplexe Algorithmen berechnen.

          Korrektur: In einer vorigen Version des Artikels stand, die Bafin habe vor Bitcoins gewarnt. Das ist nicht richtig. Sie hat vor ICO gewarnt. Wir danken für den Hinweis!

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