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Börsengang : Autozulieferer Novem kommt zwischen 16,50 und 19,50 Euro

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Je edler das Autointerieur, desto wahrscheinlicher ist es von Novem. Bild: EPA

Holz, Aluminium, Karbon und Kunststoff - wenn es im Auto edel aussieht, ist das womöglich von Novem. Jetzt geht das Unternehmen an die Börse. Die Aktien gibt es aber nicht für jeden.

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          Der Autozulieferer Novem startet den voraussichtlich letzten Börsengang in Frankfurt vor der Sommerpause. Der Hersteller von Zierteilen für Oberklasse-Autos aus dem nordbayerischen Vorbach will mit der Emission bis zu gut 330 Millionen Euro einnehmen. Bis zu 17,3 Millionen Aktien sollen in einer Spanne von 16,50 bis 19,50 Euro an institutionelle Investoren verkauft werden, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Novem käme damit auf einen Börsenwert von 710 bis 830 Millionen Euro.

          Für den Börsenkandidaten selbst bleibt ein Emissionserlös von rund 50 Millionen Euro, der vor allem für die Refinanzierung von Schulden verwendet werden soll. Das 1947 gegründete Unternehmen hatte im Jahr 2019 eine Hochzinsanleihe im Volumen von 400 Millionen Euro begeben. Eine Tranche wird mit 5,25 Prozent verzinst, die andere variabel, aktuell mit 4,84 Prozent. Fällig ist die Anleihe im Jahr 2024.

          Novem sieht sich bei Zierteilen aus Holz, Aluminium, Karbon und Kunststoff - von Armaturenbrettern, Mittelkonsolen bis zu Türverkleidungen - für die Oberklasse mit einem Anteil von 46 Prozent als Weltmarktführer. Kunden sind vor allem die deutschen Hersteller Mercedes, Audi und BMW.

          „Durch die Börsennotierung erhalten wir einen noch besseren Zugang zu institutionellen Investoren, die an unsere Innovationskraft, unser Potenzial und unsere Erfolgsgeschichte glauben - und wir gewinnen noch mehr Flexibilität bei der Finanzierung unserer Wachstumspläne“, sagte Vorstandschef Günter Brenner. Die Resonanz potenzieller Investoren sei groß gewesen. Novem-Aktien können von Donnerstag an bis 14. Juli gezeichnet werden, allerdings sind Privatanleger  ausgeschlossen. Das Börsendebüt ist für den 19. Juli geplant.

          Der Börsengang soll der Unternehmerfamilie Brenninkmeijer („C&A“) einen Teilausstieg ermöglichen. An ihre Holding Bregal fließt der Löwenanteil des Erlöses. Mit dem Börsengang will sie bis zu 40 Prozent der Anteile abgeben. Bregal bietet zunächst zehn Millionen Aktien an, behält sich aber vor, die Emission um zwei Millionen Papiere aufzustocken. Dazu kommt eine Platzierungsreserve von 15 Prozent.

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