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Anleihenemissionen : Auch mit wenig Zinsen gehören Anleihen ins Portfolio

Auch der Dialyse-Spezialist Fresenius Medical Care begibt eine neue Anleihe. Bild: dpa

Der Anleihenmarkt beginnt, sich wieder zu normalisieren. Trotz absolut niedriger Zinsen raten Vermögensverwalter zu Unternehmensanleihen guter Bonität.

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          Selbst wenn die Corona-Krise noch nicht wirklich ausgestanden ist, scheinen sich die Finanzmärkte wieder zu normalisieren. Das Emissionsgeschäft kehrt wieder in normale Bahnen zurück. Wie immer sind vor allem die Banken vorn dabei, zum Teil mit regulären Emissionen, zum anderen auch mit Anleihen, die unter der europäischen Regulierung speziell zur Verbesserung ihrer Kapitalstruktur dienen und sich mit höheren Mindestanlagesummen an institutionelle Anleger richten.

          Martin Hock

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Aber es gibt auch durchaus privatanlegergerechte Angebote, etwa vom Dialysespezialisten FMC, der für zehn Jahre Laufzeit einen Kupon von 1,5 Prozent zahlt. Das ist nicht eben viel, deckt aber aktuell noch so ungefähr die Inflation ab, was man von der zweijährigen Bundesschatzanweisung mit einem Kupon von 0 Prozent nicht behaupten kann. Wer mehr will, muss mehr Risiko nehmen. Aber selbst das Kosovo, für manche ein „failed state“, zahlt nur 2,5 Prozent. Also doch klassische Hochzinsanleihen? 12 Prozent gibt es von US Steel mit einem Rating von „B“. Wenn das mal kein Risiko ist.

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