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Amerikanischer Aktienmarkt : Apple belastet wieder die Wall Street

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Lange Gesichter bei den Aktienhändlern: Die Wall Street befindet sich weiter im Korrekturmodus. Bild: AFP

Kursverluste bei Apple haben am Mittwoch auf den amerikanischen Börsen gelastet. Der Dow Jones knüpfte damit an seine jüngste Verlustserie an.

          Kursverluste von Apple haben am Mittwoch auf den New Yorker Börsen gelastet. Die Wall Street befinde sich weiter im Korrekturmodus, sagte Michael Antonelli vom Vermögensverwalter Robert W. Baird. Im frühen Handel hatten neue Inflationsdaten und eine Erholung der Ölpreise die Aktienkurse noch gestützt. Die Teuerung in den Vereinigten Staaten war im Oktober so hoch wie erwartet. Dies dämpfte Spekulationen, dass die Notenbank Fed die Zinsen schneller anheben dürfte als bislang erwartet, wie Börsianer erläuterten.

          Der Dow-Jones-Index schloss mit einem Minus von 0,81 Prozent auf 25.081 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 verlor 0,75 Prozent auf 2701 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq gab um 0,9 Prozent nach und notierte mit 7136 Zählern. In Frankfurt schloss der Dax 0,5 Prozent schwächer bei knapp 11.413 Punkten.

          An der Wall Street standen Apple im Fokus. Der Kurs des Konzerns gab um 2,8 Prozent nach. Mehrere Gewinnwarnungen von Zulieferern nährten Sorgen um die Absatzperspektiven für das iPhone.

          APPLE

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          Die Aktien von Snap fielen um 3,4 Prozent. Der Facebook-Rivale hat nach eigenen Angaben Vorladungen des Justizministeriums und der Börsenaufsicht SEC erhalten. Es gehe um die Bereitstellung von Informationen im Zusammenhang mit dem drei Milliarden Dollar schweren Börsengang im März 2017. Der Snapchat-Betreiber arbeite mit den Behörden zusammen.

          Der Versorger PG&E verlor mehr als 21 Prozent an Börsenwert. Opfer der Waldbrände in Kalifornien werfen dem Unternehmen im Zusammenhang mit der Naturkatastrophe fahrlässiges Verhalten vor. Eine entsprechende Klage wurde bei Gericht in San Francisco eingereicht.

          Dow Jones

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          An den Kreditmärkten legten die zehnjährigen Staatsanleihen um 6/32 auf 100-01/32 zu. Sie rentierten mit 3,1213 Prozent. Die 30-jährigen Bonds stiegen 4/32 auf 100-08/32 und hatten eine Rendite von 3,3609 Prozent.

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