https://www.faz.net/-gv6-9cyvr

Blackrocks ETF-Spartenchef : „Der Anteil von ETFs am Aktienmarkt ist noch klein“

Blackrocks Mann für die ERFs: Mark Wiedman Bild: Bert Bostelmann/laif

Mark Wiedman leitet die ETF-Sparte des Vermögensverwalters Blackrock – und glaubt, dass die Investmentfonds noch Potential haben. Vor allem aus einem Grund seien sie verwalteten Fonds überlegen.

          3 Min.

          Mark Wiedman kann Fragen wie diese wohl nicht mehr hören: Ob denn ETFs eine Gefahr für die Finanzstabilität seien? Entwickele sich der amerikanische Aktienmarkt nur wegen der Beliebtheit von ETFs so gut? „Elf Billionen Dollar stecken in Aktienindex-Produkten, aber doppelt so viel in aktiv verwalteten Aktienfonds und noch einmal mehr als doppelt so viel in Einzelaktien. Und unter den Index-Produkten machen ETFs weniger als ein Drittel aus. Mit 5 Prozent ist der Anteil von ETFs am Aktienmarkt nun wirklich sehr klein“, sagt Wiedman, der iShares leitet, die ETF-Sparte des Vermögensverwalters Blackrock.

          Martin Hock
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Und klassische Indexfonds, die etwa den S&P-500 oder den Dax abbildeten, seien davon auch wieder nur ein eher kleiner Teil. Natürlich bestimmten ETF-Investments über die Entwicklung der Aktienkurse – genauso wie verwaltete Fonds, Terminkontrakte und Einzelinvestments.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          : Aktion

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Post-Ost-Generation : Baby, für dich bin ich Russland!

          Unter jungen Russlanddeutschen brodelt es. Ihre Eltern und Großeltern wollten meistens schweigen. Die Kinder aber machen ihre Geschichte sichtbar – auch, wenn das Wunden aufreißt.
          Liebling, tank schon mal den Wagen: So klischeehaft wie auf dem Bild muss es nicht sein, Stromtanken geht auch mit Stöckelschuhen.

          Die richtige Ladestation : Das E-Auto bequem vor der Haustür laden

          Ein Auto, das mit Strom fährt, ist vor allem dann attraktiv, wenn man es auf dem eigenen Grundstück auftanken kann. Seitdem der Staat die Ladestationen dafür fördert, kommen Energieversorger und Hersteller kaum hinterher.