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Anlagestratege bei Blackrock : „Uns drohen Jahrzehnte ohne Zinsen“

Martin Lück ist Chefstratege für Deutschland des Vermögensverwalters Blackrock. Mit Kundengeldern in Höhe von mehr als 6000 Milliarden Dollar ist Blackrock der größte Vermögensverwalter der Welt. Bild: Wolfgang Eilmes

Martin Lück ist Anlagestratege beim größten Vermögensverwalter der Welt. Ein Gespräch über wunderliche Börsenkurse, die verschwundene Inflation und neue Chancen im Dax.

          6 Min.

          Herr Lück, die Börsen in Amerika haben in der vergangenen Woche neue Rekorde erzielt, auch der Dax notiert auf einem Jahreshoch. Woher nehmen die Anleger diesen Optimismus?

          Dennis Kremer

          Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Dies mag auf den ersten Blick überraschend sein, schließlich deutete zum Ende des vergangenen Jahres noch alles auf das Gegenteil hin: Da kam es zu einem Absturz der Börsenkurse, die Erwartungen für 2019 waren gedämpft. Dass es nun anders gekommen ist, hat ganz wesentlich mit der Geldpolitik der Notenbanken zu tun.

          Die Europäische Zentralbank (EZB) hat beschlossen, die Zinsen mindestens für den Rest des Jahres bei null Prozent zu belassen. Das führt bei Sparern nicht gerade zu guter Laune.

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