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Bankenregulierung : Amerikas Notenbank schlägt neue Kapitalregeln vor

  • Aktualisiert am

Einige Banken sollen laut Vorschlag der Federal Reserve nicht mehr so viele Reserven halten müssen. Bild: Reuters

Die amerikanische Notenbank hat neue Pläne zur Bankenregulierung vorgelegt. Ziel sei es, die Vorschriften für große Banken abzumildern und zu vereinfachen. Banken und andere Interessenvertreter haben nun 60 Tage Zeit, den Vorschlag zu kommentieren.

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          Rund zehn Jahre nach dem Höhepunkt der Finanzkrise hat die amerikanische Notenbank Federal Reserve (Fed) neue Kapitalregeln vorgeschlagen. Danach sollen einige der großen Banken ihre Reserven verringern dürfen, wie die Fed am Dienstag mitteilte. Den größten Geldhäusern soll eine solche Erleichterung jedoch verwehrt bleiben.

          Für die Behörden dürfte es nun leichter werden, die Entwicklung der Finanzinstitute zu überwachen, sagte der Fed-Bankenaufseher Randal Quarles. Die Maßnahmen seien am effektivsten, wenn sie so einfach und transparent wie möglich strukturiert seien. Die 30 global systemrelevanten Banken müssten vermutlich ihr Kapitalpolster leicht erhöhen.

          Banken und andere Interessenvertreter haben nun 60 Tage Zeit, den Vorschlag zu kommentieren, der wahrscheinlich im kommenden Jahr in Kraft tritt. Der neue Kapitalstandard solle als „Stress-Kapital-Puffer“ bezeichnet werden und mit der jährlichen Prüfung der Banken (Stresstest) einhergehen.

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