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Persönliche Altersvorsorge : Bringt den Deutschen Geldanlage bei!

  • -Aktualisiert am

Anzeigetafel der 30 Dax-Konzerne im Handelssaal der Frankfurter Börse. Bild: dpa

Die Aussage von Friedrich Merz „wir sollten die Aktienmärkte nutzen, um eine bessere Vermögensbildung in den privaten Haushalten zu schaffen“ ist richtig. Allerdings haben die Sparbuch-verliebten Deutschen zu wenig Wissen über Wertpapiere.

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          Der Kandidat um den CDU-Vorsitz, Friedrich Merz, hat mit seinen Äußerungen um die Altersvorsorge mit Aktien eine breite Diskussion um ein Thema ausgelöst, dass in Deutschland seit Jahren von vielen Finanzexperten immer wieder gefordert wird. Ob auf Facebook oder Twitter – das Thema Aktienanlage als Altersvorsorge wird heiß diskutiert und es offenbart sich, dass ein Großteil der Bevölkerung nur bedingt das nötige Wissen dafür hat.

          Deutschland ist ein Land der Aktienmuffel und der Sparbuch-Liebhaber. Das zeigen Umfragen und Studien in den vergangenen Jahren immer wieder. Die Zahl der Aktienanleger hat im vergangenen Jahr zwar wieder denselben Stand wie vor der Finanzkrise erreicht. Insgesamt besaßen etwa 10 Millionen Deutsche oder 15,7 Prozent der Bevölkerung Aktien oder Aktienfonds. Das ist aber nicht viel, gerade einmal jeder siebte kann sich Aktionär nennen. Zum Vergleich: In den Vereinigten Staaten ist es etwa jeder vierte. In Amerika dominieren auch bei der Altersvorsorge Aktien, sei es über Fondsinvestments oder über eine direkte Aktienanlage. Die Aussage von Merz, eine ergänzende Altersvorsorge mit Aktien zu etablieren, erscheint sinnvoll. Zudem spricht er ausdrücklich lediglich „über eine ergänzende Altersvorsorge, die neben die gesetzliche Rentenversicherung treten muss“. Was ist daran zu kritisieren?

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