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Amerikanischer Finanzmarkt : Warum die Wall Street vor einem schwachen September zittert

  • -Aktualisiert am

Fußgänger gehen auf der Wall Street am New Yorker Stock Exchange vorbei. Bild: dpa

Ausländische Investoren haben zuletzt in großem Stil amerikanische Wertpapiere gekauft. Ob sich das auszahlt, hängt vom Handelskonflikt ab.

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          Nach der jüngsten Zitterpartie an der Wall Street stehen die Börsianer am Anfang einer traditionell schwachen Marktphase. Der September ist für den breit gefassten Aktienindex S&P 500 historisch der schwächste Monat. Nach Angaben des Informationsanbieters Dow Jones Market Data beliefen sich die durchschnittlichen Kursverluste des Marktbarometers im September auf knapp 1 Prozent. Am Dienstag, dem ersten Handelstag nach dem langen Labor-Day-Wochenende, eröffneten die amerikanischen Aktienmärkte umgehend mit Verlusten. Im Mittelpunkt stand abermals der Handelskonflikt mit China.

          Norbert Kuls

          Freier Autor in der Wirtschaft.

          Am Wochenende waren weitere amerikanische Strafzölle in Kraft getreten. Zudem reichte China wegen dieser Zölle eine Beschwerde gegen die Welthandelsorganisation WTO ein. Der S&P 500 fiel im frühen Handel um rund 1 Prozent. Schon während der traditionellen Wall-Street-Sommerpause im August waren die Börsianer durchgeschüttelt worden. Die Sorgen um eine Eskalation des Konflikts mit China hatten mehrfach für extrem starke Tagesverluste von rund 3 Prozent gesorgt. Insgesamt hatte sich der Markt nach Kurserholungen in der letzten Augustwoche mit einem Minus von nur knapp 2 Prozent auf Monatssicht aber vergleichsweise gut behauptet.

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