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Hoher Investitionsbedarf : Mit Infrastrukturanlagen an der Zukunft verdienen

Kein seltener Anblick auf deutschen Autobahnen: Fahrbahnsanierung auf der A9 in Sachsen Bild: dpa

Die Aktien aus diesem Segment können sich in dem schwierigen Börsenumfeld besser behaupten als der Rest. Das liegt auch an dem Inflationsschutz, den sie bieten.

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          Die Summe ist enorm und sorgt für wachsendes Interesse institutioneller Investoren: Der Bedarf an Infrastrukturinvestitionen in der ganzen Welt übersteigt bis zum Jahr 2035 die Marke von 50 Billionen Dollar. So befinden sich in vielen Ländern – auch hierzulande – Brücken, Autostraßen und Bahnstrecken in einem maroden Zustand. Der Klimawandel sorgt für stetig wachsende Investitionen in eine klimaneutrale Wirtschaft. Infrastruktur hat in der Dekarbonisierung eine Schlüsselrolle. Hinzu kommt nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine die Notwendigkeit, die Energieversorgung unabhängig von russischem Erdgas neu auszurichten. Schließlich schafft die Digitalisierung einen immer größeren Bedarf an schnellen Internet- und Telekommunikationsnetzen. Der Ausbau der Glasfasernetze ist ein Beispiel dafür.

          Markus Frühauf
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Institutionelle Investoren wie zum Beispiel Versicherer oder Pensionsfonds setzen schon seit Längerem auf Infrastruktur als Anlageklasse. Die Erträge sind sehr gut prognostizierbar und verlässlich. Ein weiterer Vorteil, der im aktuellen Umfeld hoher Teuerungsraten an Bedeutung gewonnen hat, ist der Inflationsschutz. „Die Preise von Infrastrukturaktien korrelierten in der Vergangenheit nicht oder nur gering mit der Inflation“, sagt Charles Hamieh, Portfoliomanager und Infrastrukturfachmann beim amerikanischen Vermögensverwalter Clearbridge, der wiederum zu Franklin Tem­pleton gehört.

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