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Abwärtstrend in Fondsbranche : Nicht nur Blackrock und die DWS haben zu kämpfen

Blick aus der DWS-Zentrale in Frankfurt: Die Fondsgesellschaft der Deutschen Bank kämpft mit Mittelabflüssen. Bild: Wolfgang Eilmes

Den großen Fondsgesellschaften fließt immer weniger Geld zu. Führt die Hebelwirkung in der Fondsbranche zu einer Abwärtsspirale?

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          Ob Blackrock, der größten Vermögensverwalter der Welt, seinen Mitarbeiter Friedrich Merz verlieren wird, steht noch nicht fest. Aber fest steht, dass Blackrock derzeit Gelder seiner Kunden verliert. So zogen institutionelle Investoren im dritten Quartal 25 Milliarden Dollar ab. Solche Abflüsse waren im Rahmen der Quartalsberichtsaison aber nicht nur bei dem amerikanischen Riesen zu beobachten, sondern auch bei anderen großen Fondsgesellschaften wie der deutschen DWS oder der französischen Amundi. Wieso ziehen Investoren verstärkt Gelder ab und wohin werden sie umgeleitet?

          Die Antworten auf diese Fragen können nicht losgelöst von der aktuell nervösen Stimmung an den Märkten gefunden werden. Eine wichtige Zahl ist das Nettomittelaufkommen, das neben den Kursbewegungen an den Märkten einen wichtigen Pfeiler in der Vermögensverwaltung bildet. Es ist jenes Geld, das netto in die Töpfe der Fondsgesellschaften fließt. Im Idealfall sind beide positiv. Ist die Stimmung an den Märkten aber negativ, kommt es vor, dass Anleger Gelder aus Fonds abziehen. Das kann weitere Kursverluste auslösen.

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