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Weniger Einnahmen : AB Inbev legt Preis Börsengang der Asiensparte fest

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Bier-Produktion in Bremen: Auch Beck’s gehört zu AB Inbev. Bild: dpa

Der weltgrößte Brauereikonzern wird beim Börsengang seines Asiengeschäfts weniger einnehmen als geplant. Den Grund dafür hat der Konzern schnell gefunden.

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          Der weltgrößte Bierbrauer AB Inbev muss beim Börsengang seines Asiengeschäfts in Hongkong kleinere Brötchen backen. Für die Aktien der Budweiser Brewing Company APAC Ltd. kann AB Inbev bei Investoren nur den Preis am unteren Rand seiner Preisspanne durchsetzen. Insgesamt sollen 1,45 Milliarden Aktien für 27 Hongkong-Dollar (circa 3,13 Euro) verkauft werden, teilte AB Inbev mit. Die Spanne lag ursprünglich bei 27 bis 30 Hongkong-Dollar.

          Der Bierbrauer erlöst damit 4,99 Milliarden amerikanische Dollar. Sollte noch die Mehrzuteilung von knapp 218 Millionen Aktien an Investoren gebracht werden, kann der Erlös aus dem Börsengang auf 5,75 Milliarden amerikanische Dollar steigen. AB Inbev würde dann noch 87 Prozent an Budweiser Brewing kontrollieren. Der erste Handelstag soll der 30. September sein.

          Experten werten den Börsengang auch am unteren Ende der Preisspanne als Erfolg für den Finanzplatz Hongkong angesichts der wochenlangen Proteste gegen die Regierung und der Handelskonflikte.

          Ein Staatsfonds aus Singapur hatte als Ankeraktionär bereits ein Engagement von rund einer Milliarde Dollar zugesichert, hieß es vor wenigen Tagen. Noch im Juli hatte der Konzern den Börsengang wegen eines zu geringen Investoren-Interesses abgeblasen.

          ANHEUSER-BUSCH INBEV

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