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Finanzmarkt : Deutscher Aktienmarkt startet freundlich

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Der deutsche Aktienmarkt ist am Freitag freundlich gestartet. Eine leicht positive Vorgabe der Wall Street stützte den Markt, der sich Händlern zufolge vor wichtigen amerikanischen Daten kaum bewegen dürfte.

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          Der deutsche Aktienmarkt ist am Freitag freundlich gestartet. Eine leicht positive Vorgabe der Wall Street stützte den Markt, der sich Händlern zufolge vor wichtigen amerikanische Daten kaum bewegen dürfte. Der Dax legte in den ersten Minuten um 0,12 Prozent auf 5487 Punkte zu, nachdem sich der Leitindex bereits in den beiden Vortagen um insgesamt 2,38 Prozent erholt hat. Der MDax mittelgroßer Werte gewann 0,95 Prozent auf 7084 Zähler, der Technologieindex TecDax stieg um 0,75 Prozent auf 756 Punkte.

          Deutsche Anleihen: Leichte Kursgewinne

          Die deutschen Staatsanleihen sind am Freitag vor der Veröffentlichung des amerikanische Arbeitsmarktberichts mit leichten Kursgewinnen in den Handel gestartet. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future legte am Morgen um 0,05 Prozent auf 121,07 Punkte zu. Die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe lag bei 3,342 Prozent. Die amerikanischen Arbeitsmarktdaten könnten die Staatsanleihen laut Experten unter Druck setzen. Falle der Arbeitsmarktbericht im Rahmen der Erwartungen aus, könnten die Renditen für Staatspapiere leicht ansteigen, heißt es bei der HSH Nordbank. Das Bankhaus geht davon aus, dass der Arbeitsplatzabbau außerhalb der Landwirtschaft sich auf rund 200.000 beläuft und die Arbeitslosenquote auf 10 Prozent klettert. Für zusätzlichen Druck könnte das zu erwartende neue Angebot aus den Vereinigten Staaten sorgen. In der nächsten Woche drängen dort auf den Markt Treasuries in Höhe von 81 Milliarden amerikanische Dollar. Den Bund-Future sieht die Landesbank zwischen 120,50 und 121,60 Punkten.

          Devisen: Euro pendelt sich knapp unter 1,49 Dollar ein

          Der Euro hat sich am Freitag vor dem amerikanische Arbeitsmarktbericht knapp unter der Marke von 1,49 amerikanische Dollar eingependelt. Im frühen Handel kostete die Gemeinschaftswährung 1,4877 Dollar, nachdem sie am Vorabend noch über der Marke von 1,49 Dollar notiert hatte. Ein Dollar war damit 0,6720 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,4867 (Mittwoch: 1,4761) Dollar festgesetzt. Zum Wochenausklang steht aus Sicht von Experten der amerikanische Arbeitsmarktbericht im Mittelpunkt des Interesses. Helaba-Experte Ulrich Wortberg rechnet nicht mit Rückenwind für den Dollar durch die Daten. Da der amerikanische Arbeitsmarktbericht kein positives Überraschungspotential besitze und es vor diesem Hintergrund auch keine voreiligen Spekulationen auf steigende Leitzinsen geben dürfte, bleibe der Dollar in der Defensive.

          Tokios Börse schließt uneinheitlich

          Die Aktienbörse in Tokio hat am Freitag uneinheitlich geschlossen. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte stieg um 71,91 Punkte oder 0,74 Prozent und ging mit 9789,35 Punkten ins Wochenende. Der breit gefasste Topix gab dagegen leicht um 0,95 Punkte oder 0,11 Prozent auf den Stand von 874,01 Punkten nach.

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