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Finanz-Start-ups : Das Jahr, in dem die Fintechs kamen

Wird 2020 das Jahre der Fintechs? Bild: dpa

Die neue Richtlinie für Zahlungsdienste sorgte Ende vergangenen Jahres für Chaos. Für die Kunden könnte sich der Ärger aber in Zukunft lohnen, denn die Verordnung hat den Weg für eine Schnittstelle zu Fintechs geebnet.

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          Der Start war maximal unverheißungsvoll: Als die neue Zahlungsdiensterichtlinie PSD2 im September vergangenen Jahres scharf gestellt wurde, ging so einiges schief. Die Umstellung der Postbank endete wegen technischer Probleme und eines Streiks im Chaos. Auch Kunden anderer Institute kämpften mit Schwierigkeiten. Die Finanzaufsicht Bafin verzeichnete eine starke Zunahme an Beschwerden. Und alles wegen einer simplen Richtlinie? Wie kann das sein?

          Franz Nestler
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Grundsätzlich ist diese Richtlinie der Europäischen Union schon seit dem 13. Januar 2018 in nationales Recht umgesetzt, aber viele Vorgaben entfalteten erst im September ihre Wirkung. Grundsätzlich geht es um drei verschiedene Themengebiete, die viele Verbraucher betreffen werden, die ihre Bankgeschäfte teilweise online erledigen oder im Internet bezahlen. Dazu gehören die neuen Regeln für das Login zum Online-Banking, die nun vereinzelt Probleme gemacht haben. Das klingt erst einmal alles sehr technisch, und doch hat die Auswirkungen jeder zu spüren bekommen. So muss nun deutlich häufiger die eigene Transaktionsnummer (Tan) bei deutlich mehr Handlungen im Online-Banking eingegeben werden. Damit versprach sich die EU mehr Sicherheit, gesorgt hat das aber erst einmal für viel Frust. Viele Kunden verstehen nicht, wann sie eine Tan eingeben sollen und wann nicht, eben weil die Regeln so unklar sind.

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