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Familienpolitik : Schwesig will ’Elterngeld Plus’ rasch auf den Weg bringen

  • Aktualisiert am

Manuela Schwesig Bild: dpa

Mit der 32-Stunden-Woche für Eltern gescheitert will Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig das im Koalitionsvertrag vorgesehene Elterngeld für Teilzeitler rasch umsetzen.

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          Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) will die Ausweitung des Elterngeldes schnell auf den Weg bringen. „Wir werden die Eckpunkte noch in den ersten 100 Tagen unserer Regierungszeit vorlegen“, kündigte die SPD-Politikerin in der „Welt am Sonntag“ an. Union und SPD haben das „Elterngeld Plus“ im Koalitionsvertrag vereinbart. Damit sollen Eltern gefördert werden, die früh in Teilzeit wieder arbeiten wollen.

          „Eltern, die zum Beispiel bereits nach sechs Monaten wieder einsteigen, sollen länger als bisher Elterngeld bekommen“, sagte Schwesig. Die Höhe des Bonus werde im Zuge des Gesetzgebungsverfahrens festgelegt.

          Nach den bisherigen Plänen soll es unter anderem die Möglichkeit geben, die Bezugszeit des Elterngeldes auf 28 Monate auszuweiten, wenn man nebenher einem Teilzeitjob nachgeht. Vorgesehen ist darüber hinaus ein „Partnerschaftsbonus“. Dabei wird das Elterngeld um zehn Prozent aufgestockt, wenn beide Elternteile pro Woche jeweils 25 bis 30 Stunden arbeiten.

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