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Facebooks Pläne mit „Libra“ : Der neue Wettbewerb der Währungen

Bild: Reuters

Vertrauen ist das A und O für eine Währung. Facebooks Versprechen misstrauen jedoch viele.

          3 Min.

          Die Ankündigung von Facebook und anderen Tech-Konzernen, eine „globale digitale Währung“ herauszubringen, sorgt für Aufregung. Mit einigem Pathos hat das kalifornische Unternehmen Pläne für seine Kryptowährung „Libra“ vorgestellt. Schon im kommenden Jahr soll sie starten.

          Mark Zuckerbergs Konzern stellt die Vorteile „finanzieller Inklusion“ in den Vordergrund: Milliarden Menschen in armen Ländern könnten einfacher, sicherer und billiger Zahlungen tätigen und neue Chancen erhalten.

          Aber Facebook und seine Partner (Mastercard, Visa, Paypal, Ebay, Spotify und Uber, die an der Libra-Plattform mitwirken) sind natürlich keine barmherziger Samariter. Facebook ist ein Konzern mit Geschäftsinteressen und einem zweifelhaften Ruf in Sachen Datenschutz. Politiker, Notenbanker und Regulierer sorgen sich, ob hier ein weiterer Finanzriese mit globaler Systemrelevanz entsteht, von dem neue Risiken ausgehen.

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