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Exklusiv in der F.A.Z. : BMW stellt nächste Woche die eigene China-Marke vor

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Nach Mercedes stellt jetzt auch der Konkurrent BMW seine erste nur für China entwickelte Konzernmarke vor. Nach Informationen der F.A.Z. soll am kommenden Mittwoch das Elektrofahrzeug Zinoro auf der Automesse in der südchinesischen Stadt Kanton (Guangzhou) präsentiert werden.

          BMW stellt nächste Woche die eigene China-Marke vor

          Nach Mercedes stellt jetzt auch der Konkurrent BMW seine erste nur für China entwickelte Konzernmarke vor. Nach Informationen der F.A.Z. will das Gemeinschaftsunternehmen BBA, das BMW mit dem chinesischen Partner Brilliance betreibt, am kommenden Mittwoch das Elektrofahrzeug Zinoro auf der Automesse in der südchinesischen Stadt Kanton (Guangzhou) präsentieren. Zu der Weltpremiere wurden nur chinesische Journalisten eingeladen, Ausländer dürfen ausschließlich auf Antrag teilnehmen. Ein BMW-Sprecher begründete die Diskriminierung damit, dass das Fahrzeug „für den Rest außerhalb Chinas nicht relevant“ sei. Allerdings ist China für den Autohersteller aus Bayern seit 2012 der wichtigste Markt der Welt.

          K+S will 500 Millionen Euro sparen

          Der Rohstoffkonzern K+S AG aus Kassel will seine Kosten in den kommenden drei Jahren um 500 Millionen Euro senken. Dafür sind zunächst keine Kündigungen vorgesehen, sagte der Vorstandsvorsitzende Norbert Steiner der F.A.Z. Allerdings sollen nicht alle frei werdenden Stellen wiederbesetzt werden. Sparen sollen alle Sparten des Konzerns. Etwa die Hälfte des angekündigten Volumens soll die Kalisparte erbringen, die durch den Preisverfall auf dem Weltmarkt unter Druck geraten ist. Die Gesamtkosten von 215 Euro je Tonne, die K+S zurzeit für Kalidüngemittel ausweist, könnten dadurch im nächsten Jahr um 10 Euro je Tonne sinken. K+S hat am Donnerstag zusammen mit dem Sparprogramm den Zwischenbericht für das dritte Quartal vorgelegt und darin einen deutlichen Umsatz- und Gewinnrückgang für die Kalisparte ausgewiesen.

          Aktienanalysten von Metzler müssen klare Position beziehen

          Das Frankfurter Bankhaus Metzler legt in der Aktienanalyse Wert auf klare Anlageempfehlungen. „Zurzeit münden 40 Prozent unserer Analysen in Verkaufsempfehlungen“, sagte Johannes Reich, Partner bei Metzler, in einem Gespräch mit der F.A.Z. „Es gab auch schon Zeiten, da war es die Hälfte.“ Die Analysten müssten sich eindeutig positionieren und ihre Meinung fundamental begründen. „Bereits seit mehr als einem Jahrzehnt gibt es bei uns ausschließlich Kauf- und Verkaufsempfehlungen; keine unklaren Aussagen wie Halten oder Neutral“, sagte Reich weiter.

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