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Uber-Rivale : Erwartungen an Lyft-Börsengang sind hoch

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Der Fahrdienst Lyft geht am Freitag an die Börse. Bild: Reuters

Der Börsengang von Lyft am heutigen Freitag dürfte deutlich mehr Geld in die Kassen des Fahrdienstvermittlers spülen, als von Experten im Vorfeld erwartet. Schwarze Zahlen schreibt Lyft bisher aber nicht.

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          Der Fahrdienstvermittler Lyft trifft bei seinem Gang an die New Yorker Technologie-Börse Nasdaq auf reges Interesse von Investoren. Die Aktien, die am Freitag unter dem Tickerkürzel „LYFT“ in den Handel gehen sollen, werden zum Preis von 72 Dollar ausgegeben, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Damit gelang es dem Uber-Rivalen, seine Papiere am oberen Ende der am Vortag bereits deutlich erhöhten Preisspanne loszuschlagen.

          Lyft geht somit mit einer Gesamtbewertung von fast 25 Milliarden Dollar an die Börse - das ist deutlich mehr, als dem Unternehmen ursprünglich zugetraut worden war. Lyft sammelte mit dem Börsengang mehr als zwei Milliarden Dollar bei Anlegern ein. Die kalifornische Firma, die bislang nur in den Vereinigten Staaten und Kanada aktiv ist, verdoppelte ihren Umsatz 2018 auf 2,2 Milliarden Dollar. Schwarze Zahlen schreibt Lyft aber nicht, es fiel ein Jahresverlust von 911 Millionen Dollar an.

          Der deutlich größere Konkurrent Uber bereitet ebenfalls einen Börsengang vor. Hier stellten Banken laut amerikanischen Medien bereits eine Gesamtbewertung von bis zu 120 Milliarden Dollar in Aussicht. Ohnehin streben derzeit viele Unternehmen an die Börse - auch beim Online-Fotodienst Pinterest und der Bürochat-App Slack laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Der Ferienapartment-Vermittler Airbnb will ebenfalls noch in diesem Jahr sein Börsen-Debüt feiern.

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