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Die Vermögensfrage : Erfolgreich im Ausland in Sachwerte investieren

  • -Aktualisiert am

Idyll in Nova Scotia: Deutsche schätzen die Provinz im Osten Kanadas sehr. Bild: Imago

Investieren im Ausland bietet viele Chancen, aber auch Risiken. Auch bei Realwerten wie Immobilien sollten die Optionen und damit verbundene Vor- und Nachteile abgewogen werden.

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          Immobilien als Kapitalanlage stehen nicht nur bei deutschen Anlegern, sondern auch international weit oben in der Beliebtheitsskala. Vorrangig ist der Blick dabei auf die heimischen Immobilienmärkte gerichtet, wenn man an die Investition in Einzelobjekte wie Eigentumswohnungen denkt. Durch die in Deutschland in vielen Regionen stark angestiegenen Kaufpreise passen die Mindesteinstiegssummen nicht in jedes Budget und engen die Investitionsmöglichkeiten schnell ein. Auch bei der Sachwertanlage ist neben Renditeerzielung und Vermögensschutz Risikostreuung erwünscht.

          Alternativ stehen dann als liquidere Form der Sachwertanlage offene Immobilienfonds im europäischen Fondsmantel sowie Immobilen-AGs (REIT – Real Estate Investment Trust) zur Verfügung. Daneben kann der Investor auf unternehmerische Beteiligungsangebote zurückgreifen, in denen er sich im Rahmen eines geschlossenen Fonds, auch Publikums-AIF (alternative Investmentfonds) genannt, an einem oder mehreren Objekten als Kommanditist beteiligt. Im Gegensatz zu den im eigenen Namen gehaltenen Immobilien vermeidet der Investor dabei den damit einhergehenden eigenen administrativen Aufwand für die Objektverwaltung. Als beliebtes Anlagevehikel gelten die deutschen offenen Immobilienfonds, die nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen europäischen Ländern sowie international investieren. Der Gedanke der räumlichen Risikostreuung wird seit vielen Jahren auch in geschlossenen Immobilienfonds, vorzugsweise mit Investitionen im nordamerikanischen Raum, umgesetzt.

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