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Aktien von Adidas und Nike : Die entzauberte Fußball-EM

Italiens Spieler feiern den Finaleinzug – der Puma auf Brust und Schulter feiert mit. Bild: dpa

Großereignisse wie die EM spülen in der Regel Geld in die Kassen der Sportartikelhersteller. Dieses Jahr sieht das anders aus, die „Big Player“ haben jedoch andere Antworten auf Corona gefunden.

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          Mit einem Plus von mehr als 2 Prozent setzte der Aktienkurs von Adidas am Mittwoch eine neue Rekordmarke. Dabei flog am Vorabend mit den Spaniern im Halbfinale gerade die letzte der von der Drei-Streifen-Marke ausgerüsteten Mannschaften aus der Fußball-EM. Im Finale an diesem Sonntag stoßen nun die Italiener mit ihren blauen Puma-Trikots auf die Engländer mit Nikes Swoosh auf den weißen Leibchen.

          Gerne werden bei solchen Sport-Großereignissen die Marken zu den Finalkontrahenten hochstilisiert. Wen aber interessiert das noch? Spätestens mit der pandemiebedingt um ein Jahr verschobenen EM wird klar: Sportfeste mögen im öffentlichen Auftritt und im Marketing für Sportartikelhersteller gut für Ge­sprächsstoff sein. Von wirtschaftlichem Belang sind Weltmeisterschaft, EM und die in zwei Wochen beginnenden Olympischen Spiele in Tokio nicht.

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